Gaumenversuchungen

Ratschläge, Aufgüsse und Tees,
die dabei helfen, nach den Gaumenfreuden wieder Form und Kraft
zu erlangen.
«Je heiliger das Fest, je geschäftiger der Teufel”,
sagt man. Aber kann es nun wirklich sein, dass der Teufel hinter
den köstlichen Gaumen-Sünden steckt? In der Tat kommt
es oft vor, dass man zu solchen Anlässen ein üppiges
Menü genießt, dann gerade mal vom Esstisch zur Couch
wandert und am Ende feststellt, dass Röcke und Hosen zu klein
sind.
Ein köstliches Essen ist manchmal wirklich die beste Voraussetzung,
um einen Festtag zu feiern. Und es ist auch schwierig, in der Heimat
der großen Köche, dieser Vielfalt an Speisen, Saucen,
Sughi – von traditionell bis hochmodern – zu widerstehen.
Wenn wir dann aber aufgebläht und betrübt vor dem Spiegel
stehen, und wir uns nur noch unglücklich und sperrig fühlen,
dann ist vielleicht der Moment gekommen, wo man handeln muss.
Übergewicht, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Blähungen,
Völlegefühl und Müdigkeit sind nur einige der lästigen
Folgen üppiger Mahlzeiten zu festlichen Anlässen.
Aber nur nicht verzweifeln! Wohlfühlen bedeutet auch, dass
man sich selbst gefallen muss und dass der Körper fit ist,
und da dies alles durch unsere Verdauung fliesst, kann man alles
was ins Stocken geraten ist, auch wieder in Bewegung bringen.
Die erste Empfehlung, um die oben genannten Probleme zu beenden,
ist eine schnelle Rückkehr zu ausgeglichener Ernährung,
reich an Ballaststoffen, Obst und Gemüse. Außerdem sind
auch Aufgüsse und Tees hilfreich, die unserem Körper
Form und Elan zurückgeben. Die Wirkstoffe einiger Blüten
sind harntreibend, entschlacken und entgiften. Um nämlich
die Folgen der Festessen zu eliminieren, ist weniger eine Diät,
sondern vielmehr das Abschwellen und Entschlacken notwendig.
Hier ist eine kleine Auswahl wirkungsvoller Aufgüsse: Sie
finden darin sicherlich den Tee, der Ihren Bedürfnissen am
besten entspricht. Wichtig ist, dass diese Getränke in unserem
Tagesablauf regelmäßig ihren Platz finden, denn sie
helfen uns nicht nur bei der Wiederfindung unseres Wohlbefindens,
sondern auch bei der täglich notwendigen Wassermenge für
unseren Körper (ca. 1,5 Liter).
Texte: A. Dolzan |