Heubäder. Riechen gut, tun
gut

Kumarin heißt der duftende Stoff, der neben ätherischen Ölen,
Gerbstoffen, Milchsäuren, Provitamin A und Vitamin D dem Naturmittel
Heu die heilende Wirkung verleiht. Seit Jahrhunderten schon von
der bäuerlichen Bevölkerung als Hausmittel eingesetzt,
dringen Kräuter wie Arnika, Bergkamille, Scharfgabe, Ehrenpreis
und Spitzwegerich bei einem Heubad in die Haut ein. Die hohe Temperatur
des Heubades dient dem Öffnen der Poren und entfaltet so seine
Wirkung auch am besten: Es regt das Bindegewebe und das vegetative
Nervensystem an, entschlackt und entgiftet. Ein Bad im Heu wirkt
durchblutungsfördernd und hilft bei Rheuma, Gicht, Ischias,
Muskelverspannungen und –verhärtungen, bei Bandscheibenproblemen
und Neuralgien. Ein weiteres Plus: Es stärkt gleichzeitig
das Immunsystem. Laut medizinischer Beobachtungen können übrigens
auch unter „Heuschnupfen“ Leidende die wohltuende Wirkung
eines Heubades problemlos genießen.
Heubäder in Südtirol:
| (Abtei) |
| (Bruneck) |
| (Ratschings) |
| (Lüsen) |
| (St. Leonhard in Passeier) |
| (Sand in Taufers) |
| (Mühlbach) |
| (Ratschings) |
| (Enneberg (St. Vigil)) |
| (Gargazon) |
| (Ahrntal) |
| (Ahrntal) |
| (Feldthurns) |
| (Meran) |
| (Kastelruth) |
| (Latsch) |
| (Villanders) |
| (Deutschnofen) |
| (Sand in Taufers) |
| (Lüsen) |
| (Meran) |
| (Villanders) |
| (Ulten) |
| (Naturns) |
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