Akupunktur
Diese Technik wird in China seit Jahrtausenden praktiziert. In
den Westen gebracht wurde die Akupunktur erstmals im 17. Jahrhundert
vom Jesuiten-Missionar Matteo Ricci und später während
des 20. Jahrhunderts dem französischen Diplomaten Soucier
De Moran weiter verbreitet.
Die Weltgesundheitsorganisation hat kürzlich die Wirkung
der Akupunktur in der Behandlung von Kreislauferkrankungen, gynäkologischen
Störungen, Hautproblemen und bei der Schmerzbehandlung z.B.
bei Kopfschmerzen, Migräne, Depression oder Schlaflosigkeit,
anerkannt.
Die Akupunktur hat keine Nebenwirkungen und kann auch bei Kindern
und Tieren eingesetzt werden.
Eine Akupunktursitzung dauert etwa 20 bis 30 Minuten und ein Behandlungszyklus
sieht 10-12 Treffen vor, während derer gewisse Punkte mit
Einweg-Nadeln stimuliert werden. Diese Behandlung ist praktisch
schmerzlos, sie hemmt das Schmerzempfinden und reguliert die Immunabwehr.
In der klassischen chinesischen Medizin (TCM) spricht man vom
Chi, der Lebensenergie, die entlang von Meridianen durch den Körper
fließt. Entlang dieser Kanäle gibt es hunderte Akupunkturpunkte,
durch die man Einfluss auf das Chi nehmen kann.
Durch eine Störung des Chi kann es zu einem Ungleichgewicht
des geistigen und des gesundheitlichen Zustands kommen, welche
im Taoismus eine harmonische Einheit bilden, die wiederum in Verbindung
mit dem übrigen Universum steht.
Akupunktur in Südtirol:
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