Testatina

Mühlenweg in Terenten

Sonnenstraße, Sonnendorf, Sonnenweg, das sind die Begriffe die häufig verwendet werden, um Trennten und die umliegenden Dörfer zu beschreiben. Sie befinden sich auf einem „Balkon“, einer Hochebene und blicken weiter als alle anderen. Das Geheimnis dieser alpinen Schätze auf diesen sonnigen Bergen ist aber das Wasser: es hat hier die Geschichte mitgeschrieben, phantastische Kalkrinnen geformt, zum Lebensunterhalt beigetragen und jene zum Staunen gebracht, die sich mit der Welt zufrieden gegeben hatten.

Der Terenten Mühlenweg ist das klassische Ass im Ärmel mit dem man im Winter wie im Sommer den Sonntagsausflug rettet. Der Weg schlängelt sich in Richtung Ost-West entlang an verwunschenen Dörfern und Nebentälern in denen die zeitlosen Mühlen entstanden sind. Im Winter lässt der Schnee, welcher diese erfinderischen Mühlen nährt, den Bauern nichts als schmale Rinnsäle übrig. Die Sonne scheint tief über den Wäldern, aber stark genug um sich aufzuwärmen und uns fröhlich zu stimmen. Einst aber brauchte man dieses Wasser, damit der Kornspeicher Südtirols Früchte tragen konnte und auch heute noch befinden sich die wichtigsten Getreideanbaufelder, sowie der größte Mehlproduzent, Rieper, hier im Pustertal. Die Terenten Mühlen dienten nicht nur den Müllern sondern auch den Schmieden, den Sägewerken und Webereien. Nachdem sie für lange Zeit in Vergessenheit geraten waren, sind die Terenter Mühlen heute Teil eines der wichtigsten Lehrpfade über das Thema des Wassers, als mechanische Energiequelle. Jeden Montag, vom 25. Mai bis Mitte Oktober kann man von 10 bis 15 Uhr kostenlos dem Müller dabei zusehen, wie er auf ursprüngliche Weise Mehl mahlt.

Dieser Weg ist aber auch für kurze Spaziergänge geeignet: im Wald leben Rotspechte und von den Ästen hängen Mistelzweige, dem Wald wohnt etwas magisches bei. Auch das Wasser zeigt sich in seinen verschieden Formen, den irdischen und den überirdischen, seine schöpferische und seine zerstörerische Kraft. Die Gerölllawine aus der die Terenten Bergpyramiden entstanden sind, ging nämlich nicht vor Urzeiten ab, sondern erst im letzten Jahrhundert und es erstaunlich was das Wasser in so kurzer Zeit daraus gemacht hat. Die Erdpyramiden sind ein geologisches Spektakel, das in nur wenigen Minuten entstanden ist und im Laufe der Zeit verfeinert wurde. Den oberen Teil des Mühlenweges erreicht man von Terenten in 45 Minuten. Von hier aus wechseln sich, feuchte Täler mit sonnigen Terrassen und unberührten Wäldern, ab. Lasse dich vom Lauf des Wassers und dem Drehen der Mühlen die so alt und natürlich wie die Sonne, das Wasser und das Brot sind, hypnotisieren.

Sehenswert
das Mehl, das aus dem Wasser entsteht. Jeden Montag von 10.00 bis 15.00 Uhr vom 25 Mai bis Mitte Oktober.
Die vom Wasser modellierten Erdpyramiden

Für einen freundlichen Empfang vor Ort
Hotels: Hotel Innerhofer - Gais - tel. +39 0474 504377 - e-mail: info@hotel-innerhofer.com


Foto: Archiv Tourismusverein Terenten

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