Home Italiano Deutsch E-Mail
suedtirol-altoadige.it
Infoturismo
  Urlaubsangebote und Last Minute
Bauernhof
Hotels und Ferienwohnungen
Wellness & Hotels
Trekking & Hotels
Bike & Hotels
Familien & Hotels
Holz & Hotels
Camping
Berghütten
Angebotsanfrage
Katalogservice
Infoturismo
  Städte und Dörfer
Wellness
Tipps für die Familie
Ideen für ein Weekend
Weihnachtsmärkte
Anreise und Verkehrsmittel
Ortsnamen
Shopping
Highlights
Gastronomie
Fotoausstellungen
Routen
  Im Winter
Radfahren
Wandern und Trekking
Motorradtouren
Naturpfade
Kunst- und Kulturwege
Wasser erleben
Special
  Energie
Holz
Geschichte und Kunst
  Museen
Schlösser
Kunstgeschichte
Traditionelle Bräuche
Brauchtum und Traditionen
Sagen
Sprichwörter
Symbole
Geschichte
Wetter
  Wetterbericht
Webcams
 

Das Grödner Heimatmuseum in St.Ulrich

Noch vor der Erfindung des Rades bastelte der Mensch Spielzeug aus Stein und Holz. Diese Materialien haben die Evolution und die Geschichte der Menschheit mehr als alles andere geprägt. Noch heute kann man im Grödner Tal beide Werkstoffe bestaunen, die für Spiel, Findigkeit und Kultur stehen, und nicht zuletzt für die Schönheit einer atemberaubenden Landschaft.

Wenn man das Grödner Tal aus der Vogelperspektive betrachtet, wie etwa aus dem Flugzeug oder beim Drachenfliegen, dann bekommt man den Eindruck, man würde auf eine Fantasiewelt herabblicken, auf die perfekte Landschaft, im Einklang zwischen leuchtenden Felsen und Wäldern und grünen Wiesen, die fast etwas surreal wirkt. Diese Landschaft verdankt dem Stein und dem Holz ihre Perfektion, als ob der Schnee, die Wolken und das Wasser nur der letzte Anstrich wären für ein ohnehin schon gelungenes Kunstwerk. Alles lässt sich auf diese beiden Elemente zurückführen, Holz und Stein die, die Natur noch vor dem Menschen, in der richtigen Menge verteilt hat und die dieser Landschaft ihre unübertreffliche Faszination verleihen. Die Formen verändern sich, sobald man sie aus einer anderen Perspektive betrachtet. Vergessen Sie an diesem Punkt, dass sie sich in einem Museum befinden. Vergessen sie, dass sie sich im Grödner Heimatmuseum befinden und betrachten sie alles als die natürliche Evolution der Dinge. Aus einer ohnehin schon gelungenen Landschaft, musste und konnte sich der Mensch das aussuchen, das schon perfekt war. Um dort zu leben, zu überleben, sich das täglich Brot zu verdienen, dem Wetter zu trotzen, mussten sich die ersten Bewohner dieses Tales, das über der Geschichte schwebt, mit genau diesem begnügen: Stein und Holz. 
Und über die Geschichte schwebend ist wahrlich die richtige Bezeichnung für das Grödner Tal, denn im Gegensatz zu den anderen Dolomitentälern, wurde es von den Invasionen, die über die Alpen kamen, bewahrt und hat so seinen Ursprung erhalten: auf der einen Seite der unversehrte Erhalt einer Sprache und Tradition und auf der anderen Seite die Langeweile und die Abkapselung von den Ereignissen die, die Welt bewegt haben. Denn sonst kann man sich nicht erklären, wie es möglich ist, dass in einem Tal, wo man täglich ums Überleben sorgen musste, eine so feine und ausgeklügelte Kunst entstanden ist, die solche Spielzeuge und Gegenstände zum Zeitvertreib, herstellen ließ. Sie entstanden im Winter, wenn man das Feld nicht bestellen und das Vieh nicht zur Weide bringen konnte und der Schnee dicht fiel. Diese Tage spornten die Kreativität an. In der CESA DI LADINS findet man wirklich alles und gerade deswegen tun wir uns schwer es als Museum zu betrachten. Neben fossilen Ausgrabungen, die fast zu Fantasietieren zu gehören scheinen (z.B. der Ichthyosaurier den man in Seceda gefunden hat) findet man Kreaturen, die aus einem Schnitzmesser und einem Stück Holz entstanden sind. In diesem Haus kehrt man zum Ursprung der Dinge zurück zu den Urkräften, die einen der schönsten Orte der Erde geschaffen haben. Auch das Fastentuch aus der Jakobskirche und seltene Zeichnungen aus dem Jahre 1490 von Maso Bierjun kann man bestaunen. Vergessen sie das Museum und fangen sie an mit der Fantasie zu spielen, mit dem Holz und dem Stein. Sie befinden sich in der Fantasiewelt der Dolomiten und es braucht eine Menge Fantasie, um zum Herzen der Dinge vorzudringen.

Info
17 Mai - 31 Oktober, Mo-Fr 10-10, 14-18 Uhr
Juli - August 20-22, So 15-18 Uhr
Weihnachten und Ostern Mo-Fr 14-18 Uhr

Cesa di Ladins
Via Rezia 83
39046 St. Ulrich
Tel. 0039 0471 797554 - Fax 0039 0471 789798

Preise
- Erwachsene 5,00 €
- Gruppen (über 15 Personen), Studenten 4,00 €
- Familie (2 Erwachsene mit eigenen Kindern) 10,00 €
- Gratis für Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahren)


Foto: Archiv Casanova

 







Vinschgau
Meran und Umgebung
Südtirols Süden
Rosengarten-Latemar
Eisacktal
Seiser Alm-Schlerngebiet
Gröden
Unika
Rund um den Plattkofel
Alta Badia
Kronplatz
Tauferer Ahrntal
Hochpustertal
Home Italiano Deutsch E-mail Preisliste Impressum Privacy Casanova