Mit dem Rad in das Passeiertal

Wenn es ans Wandern geht machen die Kinder normalerweise keine
Freudensprünge. Aber wenn es darum geht auf einem Mountain
Bike über Holzbrücken, durch Bergdörfer und an Bächen
entlang zu fahren wird dieser Vorschlag sicher enthusiastisch aufgenommen.
Dann planen sie einen Ausflug auf dem schönsten und bekanntesten
Radweg des Passeiertals.
Der Radweg schlängelt sich durch die Gemeinden von Riffian
und St. Leonhard in Passeier. Der 15 Kilometer lange Schotterweg
verläuft meist eben und ist deshalb auch für die weniger
Fitten geeignet. Der Radweg geht bei Riffian aus und führt über
bedachte Holzbrücken und durch Märchenlandschaften. Dieser
Weg wird auch von Reitern benutzt. Ihre Kinder könnten neben
den Pferden herfahren und sie in ihrer ganzen Eleganz und Schönheit
bewundern. Wenn die Kinder müde werden und Hunger bekommen,
können sie in einer der vielen Jausestationen entlang des
Weges einkehren. Die beste Zeit für diesen Ausflug ist sicher
der Mai, die Blütezeit der Apfelbäume.
Sehenswertes: Bei St. Leonhard
steht der altehrwürdige Sandwirt, heute Sitz des Volkskundemuseums.
Die Kinder werden gespannt der Volksmusik, den Sagen und den Erzählungen über
das Leben in den Höfen der Täler zuhören. Es ist
als ob man den Erzählungen der Großeltern zuhört.
Besonders interessierte Kinder können sich auch den zwanzigminütigen
Film über den Freiheitshelden Andreas Hofer ansehen.
Info: Tourismusverein St. Leonhard
in Passeier, Tel. 0039 0471 656188.
Bilder: Bettina Ravanelli. |