Keine Touristenattraktion, sondern eine richtige Mühle…eine
Mühle um Getreide zu mahlen…eine Mühle die, in
einem Land in dem es keine Armen und ausgenützten Arbeiter,
die um zu überleben abrackern, den Lebensunterhalt einer Familie
darstellt. Es ist eine kleine Oase der Vergangenheit, die fern
vom modernen Alltag und den tausendmal angebotenen Wanderzielen.
Grüßen Sie den Müller Max und seine Frau Susanne
von mir und wenn er lächelt können Sie ihn fragen ob
er Ihnen die Mühle zeigt. Er wird ihnen sagen, dass heute
kein Mahltag ist, oder dass er gerade erst gemahlen hat und jetzt
die Mühle putzen muss… das Putzen hinterher ist eine
größere Arbeit als das Mahlen selbst, sonst kommen die
Mäuse…wenn Sie aber Glück haben können Sie
das Korn zwischen den Mahlsteinen zestäuben sehen. Dann werden
Sie sich in das 15. Jahrhundert zurückversetzt fühlen
und Max mit seiner Mühle wird ihnen ein bisschen vorkommen
wie Leonardo da Vinci mit seiner Flugmaschine.
Landkarte
Kompass 628
Um die Route anzusehen klicken Sie auf die Karte und
ziehen den Zeiger in die gewünschte Richtung.
Streckenlänge: ca. 7 km Gehzeiten: 3 – 4 Std. Höhenunterschied: 250 m Schwierigkeitsgrad: leicht Route und Kennzeichnungen: Telfen
(zwischen Seis und Kastelruth; 1.081m) – Oberlanziner (1.090m) –Weg
Nr. 5 Richtung St. Oswald– Sattler (896m) – Maleid
(903m) – Trock (897m) - Pflegerhof und die Ruine von Schloss
Aichach (786m) – Weg Nr. 7a – Malenger-Mühle (844m) –Weg
Nr. 7a– Seis– Telfen Jausestationen: einige Höfe
entlang der Strecke bieten auch Jausen an
Etappe: Die Malenger-Mühle von Max Plunger und seiner Familie.
Da es sich um einen richtigen Bauernhof und nicht um eine touristische
Einrichtung handelt, werden keine Jausen angeboten. Aber die Freundlichkeit
des Müllers reichen um einen unvergesslichen Moment bäuerlichen
Lebens zu erleben. Zufahrt Ausgangspunkt: Telfen
befindet sich auf halbweg zwischen Seis und Kastelruth. Bei dem öffentlichen
Schwimmbad gibt es zahlreiche Parkmöglichkeiten. Besonders geeignet für: Liebhaber
vergangener Zeiten, alter Handwerke, und des bäuerlichen Lebens;
Gehfaule Nützliche Nummern: Tourismusverein
Seis 0471-707024 Empfohlene Zeit: von April bis
Juli und von September bis Ende Oktober Sehensewertes: Der Weg von Telfen
nach St. Oswald folgt einem der ältesten Zugangswege zum Schlerngebiet.
Interessant ist auch der Heilkräuterhof (Pflergerhof); und
sie anliegende Runine von Schhloss Aichach. Beschreibung: Von Telfen folgt
man anfangs der Asphaltstrasse die zu den letzten Höfen von
Lanzin führt. Sobald man den Anfang der Forststraße
erreicht hat folgt man der Kennzeichnung nach St. Oswald. Man kommt
in einen Fichten- und Föhrenwald, wo ein steil abfallender,
gepflasterter Weg beginnt. Man lässt den Wald hinter sich,
geht an Höfen und Feldern vorbei und keht auf die Asphaltstraße
zurück. Gleich hinter dem Trockhof zeigt uns ein Wegweiser
den Weg, der jetzt (rechts) talwärts in Richtung Pflergerhof
führt. Beim Hof kehrt man erneut auf die Asphaltstrasse zurück
und folgt dieser zur St.-Vigil-Kirche. Auf einer Schotterstraße
erreicht man in kürze die Mühle und gleich dahinter die
Behausung des Müllers. Von der Mühle geht man auf einem
Weg der durch Wiesen und Wälder führt nach Seis. Von
dort kehrt man auf der Richtung Kastelruth zurück nach Telfen.