Auf die Boèspitze
Landkarte
Kompass 59
Zünftige Hochtour von Corvara
aus
Gesamtbewertung: 
Corvara bzw. Vallonlift-Bergstation
(2537 mt.)
Corvara - Crep
de Mont - Vallonkar - Piz Boè - retour
620 mt.
Piz Boè (3152
mt.)
ca. 4 Stunden
ca. 8 Kilometer
mittelschwer
Diese
Bergtour für erfahrene Berggehr führt auf den höchsten
Gipfel des Sellastocks. Die landschaftlich schöne Route ist
für Gübte nicht schwierig, im Frühsommer können
Schneereste aber den Aufstieg erschweren. Der Umstand, dass der
Ausgangspunkt in gut 2500 m Höhe liegt, sollte nicht darüber
hinwegtäuschen, dass der Gipfel ein stattlicher Dreitausender
ist. Daher entsprechende Bergbekleidung wichtig! Auch auf sicheres
Wetter achten!
Mit dem Wanderbus
fahren wir bis Corvara (1555 m). Von dort schweben wir mit der
Boè-Umlaufbahn hinauf zum Schutzhaus Boè (2198 m)
und mit dem Vallon-Sessellift weiter hinauf ins Vallonkar (2537
m). Von der Bergstation auf Weg 638 ein kurzes Stück zur Franz-Kostner-Hütte
(2541 m, Schutzhaus mit Sommerbewirtschaftung), weiterhin stets
der Markierung 638 folgend über Geröll zur Abzweigung
des Lichtenfelserweges (Markierung 627), auf Steig 638 in südlicher
Richtung zu Füßen einer Felswand weitgehend eben weiter,
bis man eine Schlucht erreicht, an deren rechter Seite sich kleine
natürliche Höhlen befinden (Risa di Pigulerz). Man steigt
diese steile Geröllrinne hinan (im Frühsommer oft Schnee)
und erreicht die darüberliegende Terrasse. In der Nähe
- gegen Norden - liegt der kleine Eissee. Von hier über graue
Felsplatten und Geröllhalden zum östlichen Berghang und über
den Südostrücken in Kürze zum Gipfel mit der Capanna
Fassa, einer kleinen Schutzhütte, und einem großen Telefon-Reflektor
(3152 m; ab Vallonkar 2 1/2 Stunden). Herrlicher und weiter Ausblick
auf die umliegende Bergwelt. - Der Abstieg erfolgt über den
Aufstiegsweg.
Freytag-Berndt, Blatt
S 5 (Cortina d'Ampezzo - Marmolada - St. Ulrich); Kompass, Blatt
59 (Sellagruppe). |