Völser Weiher

In eine typische Bergkulisse gebettet bietet der Völser
Weiher, umgeben von saftig grünen Tannen den Besuchern unvergessliche
Ausblicke auf das Schlernmassiv und auf die Santer-Spitze, die
sich davon abhebt.
Er wird einer geheimnisvoll konstanten Wasserader gespeist, die
wegen ihres Ursprungs bei den Füßen Gipfelketter,
die von den steinzeitlichen Menschen aufgesucht wurden, um Tieropfer
zu bringen und Riten zu vollziehen “Schlernblut” genannt
wurde. Der Völser Weiher liegt auf einer Meereshöhe
von 1036 Metern. Wegen seiner hohen Lage sichert dieser See den
Besuchre erfrischende, entspannte Bäder in den heißen
Sommertagen. Einst von bescheideren Ausmaßen hat der Völser
Weiher heute ein Oberfläche von einem Hektar, da er durch
Röhricht zwei geteilt ist und die andere Hälfte als
Biotop unter Badeverbot steht. Er erreicht eine maximale Tiefe
von nur 3,5 Metern.
In den zwei Hotels die sich unweit vom Seeufer befinden, ist
es möglich zu Mittag zu essen. Am Seeufer befindet sich überdies
ein Lido das mit Bädern, Duschen und einer Bar ausgestattet
ist. Die Holzstege, die direkt auf den See führen scheinen
die Badenden regelrecht zu einem Sprung ins kühle Nass zu
verleiten.
In 10 Minuten kann man (Richtung Westen) einen zweiten, künstlichen
See erreichen, der für die Ziegenzucht und für die
Bewässerung angelegt wurde. Seine Erbauung wird Leonhard
I. von Völs, einem Tiroler Adeligen, zugschrieben. In diesem
See kann man Sportfischen. Die dafür notwentige Tageslizenz
bekommt man in einem der zwei Hotels am unteren See.
Lage und Zufahrt: Der Völser
Weiher befindet sich 12 km außerhalb von Bozen. Von Bozen
aus erreicht man ihn indem man bis nach Blumau fährt und
dort den Hinweisschildern nach Kastelruth/Seiser Alm folgt. Man
lässt das Dorf Völs hinter sich und biegt nach 2 km
rechts ab. Am Ende der Strasse befindet sich ein schattiger Parkplatz.
Nach einem etwa fünfminütigen Spaziergang erreicht
man den Weiher.
Völser Weiher – Seis
Gehzeit: etwa zweistündige Wanderung; wenn man weiter nach
Bad Ratzes geht muss man mit einer weiteren Gehstunde rechnen.
Schwierigkeisgrad: Erholsame Wanderung durch dichten Wald am
Fuße des Schlernstockes (Markierung 2); Nach Überquerung
des Weißenbachs erreicht man das Hotel Salegg und schließlich,
stets auf dem Fahrweg Nr. 2 bleibend das Dorf Seis.
Von Salegg aus besteht auch die Möglichkeit, in einer Stunde
auf dem markierten Weg Nr. 3 zur Ruine Hauenstein und weiter
nach Bad Ratzes zu gelangen.
Einkehrmöglichkeiten: entlang des Weges laden Bänke
und Tische zu kurzer Rast ein.
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