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Radstrecken in Südtirol: Stilfser Joch

altimetria

Km % Durchschnitt % Maximum
24,50 7,48 14,50
Höhenmt. am Start Höhenmt. am Ziel Höhenunterschied
925 2.758 1.833

Mappa percorso
Landkarte Kompass 072

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Gesamtbewertung: stelle

Den vollständigsten und einscheidensten Roman, der je über die großen Alpenpässe in der Geschichte des Radsports geschrieben wurde findet man in keinem Buchladen und in keiner Bibliothek der Welt. Er wurde mit unzähligen Aufklebern und Kritzeleien auf ein Stück Blech festgehalten. Dieser “Text” ist so dicht geschrieben, dass man die ursprüngliche Schrift "Stilfser Joch" und die legendäre Meereshöhe von 2758 Metern kaum noch erkennen kann. Es ist zweifelsohne ein Roman der von Vandalen verfasst wurden und man kann diesen Stil nur verurteilen, aber der Inhalt dieser verbotenen Lektüre ist einprägsam. Das Stilfser Joch hat viele Gesichter: es ein Mythos, ein Pilgerort, ein Symbol, eine Fotografie. So wie jene aus dem Jahr 1975, als das Stilfser Joch Austragungsort der letzten Etappe des Giro d'Italia war. Das Duell wurde zwischen Galdos und Bertoglio ausgetragen. Auf dem Foto sieht man wie der Spanier als erster das Ziel erreicht, aber untröstlich dabei aussieht, während hinter ihm der Italiener Bertoglio die Arme in die Luft reisst, wohl wissend, dass er den Giro gewonnen hat. Das Stilfser Joch ist vieles, und wahrscheinlich nur zuletzt eine Radstrecke, aber obwohl es nur der zweit höchste asphaltierte Gebirgspass der Alpen ist (hinter dem Col de l'Iseran, mit seinen 2.770 m), ist sein Ruhm auch außerhalb Europas unbestritten. Die Bergfahrt von der Südtiroler Seite beginnt traditionell in Prad am Stilfserjoch (925 m), wo wir uns auf der Staße mit einer Steigung von 1,8% noch wie im Flachland fühlen und die schneebedeckten Riesen unerreichbar wirken. Auf dem zweiten Kilometer beträgt die Steigung 3,3% und hier bis nach Ponte allo Stelvio (1.117 m, 4,5 km) gestaltet sich die Strecke immer anspruchsvoller (6%). Wir dringen immer weiter in den Mischwald vor, bis wir Gomagoi (1.257 m; Km 6,7) erreichen. Die Bestätigung, dass wir dabei sind eine legendäre Bergfahrt zu befahren, erhalten wir 8 Kilometer hinter dem Start nach dem Trafoi-Bach: die Steigung fällt kaum unter 7,5%. (Nur auf dem 11. Kilometer nach dem Start fällt sie für kurze Zeit auf 6,5%). Aber von Restaurant Rocca (1.861 m) erobern wir den Pass mit kürzeren und aggressiveren Stößen. (die Steigung fällt nie unter die 8%, mit Spitzen von 14,5%). In der Zwischenzeit hat der Countdown anhand der Zahl der Kehren begonnen. Die Kehre Nummer 48 befindet sich im Talboden und sie werden bis zum Pass rückwärts nummeriert. Sie bieten allen, die den Pass von legendären Ostrampe erklimmen wollen, einen Anhaltspunkt. Den Ruhm ernten wir am Ende der Abfolge von Kehren nachdem wir die Passstraße, ein Bauwerk das noch in der Habsburgerzeit unter Anleitung des Ingenieurs Donegani entstanden ist, verlassen. Diese 25 Kilometer lange Strecke, welche die Regionen Südtirol und die Lombardei verbindet, besticht durch ihre atemberaubende Landschaft, die Apfelhaine, die unberührten Wälder, die eindrucksvollen Bergwände und glitzernden Gletscher.

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