Testatina

Radfahren in Südtirol: Überetsch

Landkarte Kompass 699

Von Bozen, dem "Tor der Dolomiten", machen wir uns langsam radelnd auf die Entdeckung der schönsten Farben und der angenehmsten Düfte. Von der Reschenbrücke fahren wir durch Obstwiesen Richtung Etschbrücke. Über uns thront die strenge Festung Sigmundskron, deren Ursprünge auf das Jahr 1000 zurückgehen. Heute befindet sich innerhalb seiner mächtigen Ringmauern ein Restaurant und in der Kapelle kann man die Spuren von romanischen Fresken bewundern.
Bei der Etschbrücke angekommen führt die Strasse unter dem Schloss Richtung Girlan weiter. Die Überetscher Hochebene bietet eine Vielzahl von Routen unter einem anderen Motto an (historisch, kulturell, naturkundlich und kulinarisch…).
Von einem großartigen Panorama begleitet, das uns das Gefühl von Freiheit vermittelt, kommen wir nach Girlan, und von hier in den Montiggler Wald. Auf einem bequemen Forstweg kommen wir zu den Montiggler Seen (dem Großen und dem Kleinen). Wir machen Rast, um die verzauberte Atmosphäre und, warum nicht, ein Gläschen guten Weines zu genießen. Über das bekannteFrühlingstal erreichen den Kalterer See. Wir sind jetzt etwa 20 km gefahren und könnten einen interessanten Umweg zum Kirchlein von St. Jakob in Kastelaz machen, das sich oberhalb der Ortschaft Tramin im Süden des Kalterer Sees befindet. Der Bau geht auf den Anfang des 12. Jahrhunderts zurück und darin befindet sich ein einzigartiges "Bestiarium" (Tierbuch) das die Wände vollkommen bedeckt. Wir kehren nach Kaltern zurück und auf der Höhe von Oberplanitzing empfehlen wir einen Abstecher zu den "Eislöchern", einem interessanten Naturphänomen zu machen. Auch die zahllosen Burgen, Schlosser und Ansitze auf der Eppaner Hochebene lassen uns nicht unbeeindruckt.
Wir dringen bis nach Missian vor, von wo wir auf einer etwas holprigen zur Burgruine Hocheppan kommen, die sowohl wegen ihrer historischen Bedeutung (ab dem 12. Jahrhundert Sitz der Grafen von Eppan) als auch wegen der einzigartigen romanischen Malereien (Zyklus der dummen und der weisen Jungfrauen) zu den wichtigsten Burgen der gesamten Region gehört. In Inneren der verfallenen Burgmauern befindet sich ein Restaurant/café. Etwas weiter oben befindet sich die Ruine von Schloss Boymont, welches Mitte des 18. Jahrhunderts in einem Brand zerstört wurde. Nach dieser Reise in die Vergangenheit können wir kehrt machen. Wir fahren zurück zur Etschbrücke und weiter nach Bozen.

ZUFAHRT: Bozen
AUSGANGSPUNKT: Etschbrücke
HÖHENUNTERSCHIED: insg.5/600m
STRECKE: Hin/Rückfahrt ca. 50 km
EMPFOHLENE ZEIT: von April bis Oktober
DAUER: 5/6 Std.
INFORMATIONEN: Verkehrsverein Bozen 0471/307000
KARTE: KOMPASS 1:50000 BOZEN Nr. 54


Text: Franco Gionco - Bike Paradise

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