Testatina

Radfahren in Südtirol: Wolkenstein - Stern - St. Vigil in Enneberg - Cortina d'Ampezzo - Toblach


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4. Von Wolkenstein über den Grödner Joch ins Gadertal

Km 29,7. Höhenunterschied 1.120 m.

Von Wolkenstein kommt man auf zwei Wegen zum Grödner Joch, beide sind sehr steil: einer führt unter die Seilbahn Dantercëppies durch, der andere ist die Strasse von Plan. Wir empfehlen den zweiten Weg(wird in Zukunft vielleicht für Fahrräder ausgebaut werden) auf den man bei der zweiten Kehre (0,5) hinter Wolkenstein kommt. Die Strasse führt steil in den Wald hinauf, den ersten Kilometer müssen wir das Rad schieben, dann kommen wir zu einer Ebene, hier wird die Strasse wieder befahrbar und mündet bald auf die Landesstrasse. Vom Pass (km 5,3) erfolgt die Abfahrt ins Gadertal auf Asphaltstrasse (eine Schotterstrasse die den Pass mit der Strasse von Pisciadù verbinden soll ist in Planung). Bei km 10,3 (rechts Skilift), fahren wir rechts auf einen Wiesenweg auf. Nach 100 Metern biegen wir wieder rechts ab und kommen zu den Pisciadù-Wasserfällen.
Auf der breiten Talstrasse kommen wir unter der Piz Boë-Umlaufbahn nach Kurfar (km 13,8). Wir fahren rechts auf die Staatsstrasse zum Plan Chianlong und fahren nach zwei Kilometern (nach den Kehren) links auf eine schöne Schotterstrasse die zwischen den grünen Weiden des Pralongia zur gleichnamigen Hütte führt (Kirche, km 20,3).
Hier folgt man dem Weg Nr. 23 zum Piz de Sorega, den wir aber nicht erreichen, weil wir bei km 21,5, rechts auf den von Traktoren trassiertem Pfad (Weg Nr.22) der an ein paar Hütten und einigen Weggabelungen vorbei (nordöstlich) in die Schotterstrasse mündet die nach St. Kassian hinunter führt. Das Bild wird vom imposanten Kreuzkofel und den Conturines beherrscht. Bei der Talsation des Piz-Sorega-Sessellifts (km 26,7) endet die Schotterstrasse. Jetzt können wir entweder in St. Kassian bleiben oder am Bach entlang bis nach Stern radeln (km 29,7)


5. Von Stern nach St. Vigil in Enneberg

Km 32. Höhenunterschied: 800 m.

Von Stern kehren wir auf die Strasse von St. Kassian zurück und biegen bei der zweiten Kehre links nach Cianins ab (0,5 km). Wir kommen zu einigen Viles, den charakteristischen Siedlungen des Gadertals. Bei Kilometer 2,4 fahren wir nach St. Leonhard hinunter. Von hier befolgen wir die Strasse die nach Valgiarëi führt. Nachdem wir die Häuser auf der linken hinter uns gelassen haben kommen wir über einem Pfad (auf einer Seite abschüssig) auf eine abschnittsweise asphaltierte Schotterstrasse, die uns zur Ortschaft Arciara bringt. Wir fahren bis nach Fornacia weiter, wo wir rechts auf die steile, kurvige Strasse zu den Wiesen der Armentara auffahren. Beim Schild des Naturparks Fanes (km 13) nehmen wir die Strasse ins Rü-de-Ciamplò-Tal. Hier befolgen wir den Weg Nr. 13, dann Nr. 13/15 bis wir auf die Asphaltstrasse nach St. Barbara kommen, das man am schönen Kirchturm erkennt. Kurz vor demselben, fahren wir links in Richtung des Jù-de-Rit-Passes. Bei einem Haus mit der Aufschrift "Tipei", fahren wir rechts und erreichen Runch, wo wir wieder rechts, auf eine Schotterstrasse (Wegweiser Nr. 6) über einem sehr steilen Abschnitt zum Jù de Rit kommen (km 22,3). Wir befinden uns jetzt auf einer wunderschönen Alm. Bei der ersten Strassenkreuzung fahren wir talabwärts und dann links. Jetzt befahren wir ein langes Stück auf dem es abwechselnd Rauf und Runter geht. Nach einer steilen Auffahrt, kreuzen wir die Schotterstrasse, die von Gran Jù rechts ins Ortszentrum von St. Vigil führt (Weg Nr. 19).


6. Von St. Vigil in Enneberg über die Fanesalm nach Cortina

Km 24. Höhenunterschied: 1000 m.

Von St. Vigil fahren wir das Tal bis zur Pederù-Hütte (km 10,5) hinauf. Wir überqueren die Brücke und nehmen die rechte Schotterstrasse die mit einem herrlichem Ausblick auf die Hochebene führt. Bei der Weggabelung halten wir uns rechts und kommen zur Fanes-Hütte. Wir fahren weiter und kommen nach einer steilen Auffahrt zum Limo-Pass (km 17,7): wir befinden uns in einem der faszinierendsten Naturparks der Dolomiten, dem Naturpark Fanes-Sennes-Prags.
Hier beginnt eine wunderschöne Abfahrt (links bleiben). Wir fahren über die Hochebene des Fanes-Sees, die vom Col Becchei und der Tofane-Gruppe umrahmt ist. Am Ende der Hochebene fahren wir auf einem steilen Weg talwärts, bis wir ins Travenanzes Tal kommen, wo der Fluss eine eindrucksvolle Schlucht gebildet hat. Von hier aus erreichen wir ohne Anstrengung Pian di Loa. Die (asphaltierte) Strasse führt uns mit einer leichten Steigung auf die SS 51 (km 20) in die Nähe von Fiames. Hier biegen wir rechts in Richtung Cortina ab und fahren nach 400 Metern auf die mit einer Schranke abgesperrten verlassenen Bahntrasse, die uns in den bekannten Tourismusort führt.


7. Von Cortina d'Ampezzo entlang der Bahngleise ins Pustertal

Km 32. Höhenunterschied: 300 m.

Beim Bahnhof von Cortina fahren wir auf die verlassene Eisenbahntrasse, die einst das Ampezzotal mit Toblach verband (Wegweiser Nr. 208) aber in den 60er Jahren den Betrieb eingestellt hat. Wir fahren links durch einen Tunnel, dann durch weitere zwei. Dann überqueren wir die Brücke, die über die beeindruckende Felizon-Schlucht führt und erreichen nach 13 km (von Cortina) leichter Auffahrt den Pass der Cimebianche. Nach weiteren 4 km kreuzen wir die Strasse nach Misurina. An diesem Punkt angelangt wäre es möglich eine Abänderung der Route über Prato Piazza zu einzubauen (43 km, Höhenunterschied: 850 m): man fährt links auf die Staatsstrasse und nach 300 m nochmals links auf die SS 51 in Richtung Cortina. Nach 600 m, biegt man links auf die Schotterstrasse nach Prato Piazza, von wo aus man auf der Asphaltstrasse nach Niederdorf hinunterfahren könnte.
Wir entschließen uns aber die Hauptroute zu befolgen, überqueren die Strasse nach Misurina und kommen direkt in einen Tannen- und Lärchenwald. Bei km 20, holpern wir ein Stück auf dem trockenen Kiesbett des Flusses, dann fahren wir wieder (links) auf die Trasse. Jetzt kreuzt unser Weg öfters die Hauptstrasse. Bei km 23,7, ist es empfehlenswert den (schlecht sichtbaren) Weg, der rechts der Strasse entlang führt zu nehmen, und nach 2 Kilometern wiederum die Strasse zu überqueren und auf der linken Talseite bis nach Toblach zu fahren (km 32). Hier ist das Rad sehr hoch geschätzt, eine Radweg der durch das ganze pustertal bis nach Brixen führt ist in Planung.


Text: Giulia Castelli Gattinara
Aus "Airone" Nr. 186 - Oktober 1996

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