Testatina

Radfahren in Südtirol: Neumarkt - Cavalese - Campitello - Wolkenstein


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1. Auf der verlassenen Bahntrasse von Neumarkt nach Cavlese

30 km. Höhenunterschied: 1.050 m

Beim Bahnhof Neumarkt, überquert man die Etsch und kommt in die inmitten von Weinbergen, entlang der berühmtesten Südtiroler Weinstraße gelegenen Ortschaft. Am Dorfplatz bei den Lauben angelangt, biegen wir auf die ansteigende Straße die in das Fleimstal führt ein. Diese führt auf die Straße nach Montan: wir fahren sie bis zur Wegweisung nach Pinzano (3,8 km) weiter, wo wir rechts abbiegen, um in die Ortschaft zu gelangen. 100 Meter nach einem Brunnentrog beginnt rechts die Schotterstraße der ehemaligen Eisenbahn die 1916 von den Österreichern erbaut wurde, um während des Krieges die Versorgung zu erleichtern. Die Trasse ist sehr breit, gut instand gehalten und bietet vor allem einen herrlichen Ausblick auf das Etschtal und seine Burgen. Bei km 8,2 kommen wir wieder auf die Provinzstraße, die wir 800 m hinauffahren. Bei der Pension Pichlerhof biegen wir rechts ab. Bei einer augenscheinlichen Kuppe biegen wir wieder links ab (durch Gittertore) um zurück auf die Zugtrasse zu kommen.
Trotz Unterbrechungen, ist die alte Zugtrasse immer wieder leicht aufzufinden...Bei km 16 steht ein mit Blumen umranktes Landhaus (Ortschaft Pausa). Wir fahren weiter und kommen am ehemaligen Bahnhof von Kaltenbrunn (heute Sitz des Försterkorps) vorbei. Nachdem wir eine große Wiese überquert haben (Holztor) kommen wir zum St.-Lugan-Pass. Bei einer Kirche (km 20,4) mündet der Weg in die Staatstasse und wir fahren rechts in Richtung Aguai hinab (km 22,3). Nach 100 Metern fahren wir bei einer Kreuzung auf die Hauptstrasse (Costa-Hof-Strasse). Wir durchqueren das Dorf bis die asphaltierte Strasse anfängt steil zu werden. Hier biegen wir rechts auf eine Schotterstrasse auf, die in den Wald hinunter führt, dem Hinweis "Molina" folgend. In Predaia, bei der Höhe der "casa Zanetti", kurz vor dem Dorfplatz, fahren wir links eine steile Porphyrstrasse hinauf. Wir überqueren die Landesstrasse und fahren die Asphaltstrasse nach Castello di Fiemme hinauf. Hier angelangt (km 27,4), biegen wir rechts in die via delle Dolomiti ein. Am Ende dieser Strasse, fahren wir rechts hinunter, überqueren einen Bach und nehmen bei einem Dreiweg die Schotterstrasse in der Mitte. Nach ein paar Metern, kurz vor dem Aufstieg, führt rechts eine Abzweigung durch Wiesen auf eine Asphaltstrasse. Wir fahren sie rechts 300 Meter entlang und kommen an einigen Kreuzungen vorbei. Dann fahren wir links hinauf und erreichen den Hauptplatz von Cavalese (km 30).


2. Von Cavalese nach Campitello di Fiemme und ins Fassatal

40,2 km. Höhenunterschied 600 m.

Obwohl in diesem Abschnitt fast ausschließlich auf Asphaltstraßen, ist es eine interessante Route: die kleinen und schönen Straßen des Talbodens sind nur wenig befahren. Vom Hauptplatz in Cavalese fährt man die Hauptstraße in Richtung der Gärten hinunter. Unten angelangt, fährt man rechts die via Diacomo Bresadola entlang bis diese in eine Schotterstrasse mündet. Wir fahren an einem Verkehrsschild vorbei, dass eigentlich die Durchfahrt verbietet, und wenden kurz danach (km 0,8) mit einer scharfen Rechtskurve auf eine schmale Schotterstrasse. Nach 200 Metern biegen wir wieder rechts ab. Dann kommen wir auf eine steile Porphyrstrasse die wir runter fahren. Wir fahren auf die Asphaltstrasse, die uns ins Tal bringt (km 2,4). Im Talboden überqueren wir die Landesstrasse und den Bach Avisier. Wir befinden uns jetzt in der Ortschaft Cassata (Ital. "Wasserfall", der Name trügt nicht: hier gibt es wunderschöne Wasserfälle). Wir fahren am rechten Flussufer entlang bis nach Bredas. Wir kommen an der Ortschaft Masi di Cavalese, am Tesero-See, und dann an den Dörfern Roncosogno, Lanolin, Ronca vorbei und sind in Bredas. Wir fahren durch das Dorf und kommen zu den olympischen Skisprungschanzen, wo wir über eine Holzbrücke wieder auf die rechte Flussseite kommen. Nach 100 Metern kommen wir zu einer Schranke, die wir umfahren und dann auf der Schotterstrasse geradeaus weiter fahren bis wir links einen Weg sehen, der an einem Bach entlang in den Wald hinein führt.
Wir durchqueren einige Wiesen (Privatgrund, nicht vom Weg abweichen!) und kommen zu einer Brücke (km 22) die uns auf Dolomiten-Staatsstrasse führt. nachdem wir diese etwa 150 Meter entlang gefahren sind, gelangen wir rechts auf die alte Strasse. Wir kommen am Hotel Walsrode vorbei und fahren neben der Staatsstrasse bis zur nächsten Brücke. Auf der gegenüber liegenden Flussseite fahren wir bis nach Monet (25,2 km).
Wir fahren auf der Staatsstrasse durch das Dorf bis zur Ortschaft Soraga und links tauchen zuerst der Rosengarten und dann der Saslong auf. Vor dem Hotel Salonara (km 27,7) fahren wir rechts hinunter. Wir fahren bis zum Hotel La Mobilen weiter, wo eine Schotterstrasse anfängt (die Hinweise nach Vichy und Pizza die Fassa befolgen) die am rechten Flussufer entlang führt. bei Kilometer 32,1 fahren wir auf der Hauptstrasse der Ortschaft Pizza 100 Meter bis zum Dorfplatz, wo wir vor der Kirche links die Strasse nach S. Nicolò einschlagen. Wir fahren links nach Ciancoal hinunter und kommen wieder auf die Schotterstrasse die den Avisier entlang zur Corrodella-Seilbahn führt. Hier biegen wir links ab, überqueren den Bach und sind in Campitello (km 40,2).


3. Von Campitello di Fassa durchs Grödner Tal zur Seiser Alm.

24 km. Höhenunterschied: 750 m.

Vom Dorf fahren wir auf die Durontaler Strasse, die nur zum Teil asphaltiert ist. Nachdem wir eine kleine Brücke überquert haben machen wir uns auf eine steile aber kurze Betonrampe, und dann geht die Auffahrt auf einer steilen und steinigen Strasse mit einer Reihen von kehren weiter bis zum Pass (km 9,2). Hier wird die Anstrengung durch das herrliche Panorama das uns die Seiser Alm bietet belohnt. Rechts ragt der eindrucksvolle Plattkofel empor. Eine abschüssiger Weg bringt uns zur Schlernhütte und führt dann zu einer Gabelung weiter (km 10,7). Wir biegen rechts ab und kommen zu einer Kreuzung, hier ist die Strasse wieder asphaltiert. Wir fahren rechts auf die breite Schotterstrasse die nach Monte Pana führt und nach 500 Metern biegen wir links ab. Unter uns öffnet sich eines der schönsten Täler der Dolomiten: das Grödner Tal über dem links die Geislergruppe und der Puez (heute Naturpark) und rechts die Bastion der Sellagruppe ragen. Wir befinden uns jetzt auf der Strasse nach St. Christina. Ohne die Ortschaft zu erreichen biegen wir bei einer Kehre (km 20,5; Häuser auf der Rechten) auf einen Pfad der die ersten 100 Meter etwas unwegsam ist, aber der nachdem wir bei Ciaslat den Bach hinter uns gelassen haben, in eine schöne Schotterstrasse mündet, die uns nach Wolkenstein führt (km 24).


Texte: Giulia Castelli Gattinara
Aus "Airone" Nr. 186 - Oktober 1996

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