Testatina

Glossar der Südtiroler Trachten

Hier sind etwa hundert Begriffe aufgelistet, die Details, Accessoires und Besondertheiten der Südtiroler Trachten bezeichnen. Viele dieser Begriffe sind Dialektwörter und werden noch verwendet. Wir hoffen, daß ihnen dieses kleine Wörterbuch helfen wird sie zu verstehen und bei bedarf auch zu verwenden.

Ärmhösle: Sonntags- und Festtagshandschuhe
Atlastüchl: Schal aus Satin (Atlas) mit Fransen
Besenschnur: rauher, schwarzer Steifen, der am Rocksaum festgemacht wird
Blatt: ein Laub, welches auf Gürtel gesickt wird
Brustig o Brustlatz: ein Dreieck aus Stoff, welches zwischen der Bluse und dem Mieder angebracht wird und nur am Rücken sichtbar ist, wo sich der Faden befindet mit dem es festgemacht wird
Englische: roter Schal der an Werktagen zusammen mit der Tracht getragen wird
Fatschn: Dialektwort für Gürtel
Federkielstickerei: dabei werden Pfauenfedern verwendet
Fiex: kleine Hosentasche, in der die Pfeife aufbewahrt wird
Gallun: grünes Seidenband
Gewasserter Schurz: mit Blumenmustern geschmückter Seidenschurz
Goller: von der Bluse getrennter Kragen, der über das Mieder getragen wird
Gollerkette: befestigt den Goller an der Bluse
Gretlfrisur: dabei werden zwei Haarzöpfe mit einem Samtband am Hinterkopf zusammengebunden
Gruener Hut: typisch für die Kastelruther Tracht
Gupf: das er
Haartracht: Frisur
Hafeteln: Messinhaken zum schließen der Blusen und Hemden
Handsch: Handschuhe
Hemat: schwarze Lodenjacke die sonntags und an Feiertagen getragen wird
Hexenstich: besondere Stickerei
Hochzeitsbuschen: Schmuck des Männerhutes, der bei der “Marender”-Tracht eingesetzt wird; es stellt einen Strauß aus goldenem Faden dar
Hosenkraxen: Hosenträger
Huttlfeder: Pfauenfeder als Hutschmuck
Joppe: Männerjacke
Joeppl: weißes Hemd
Klagehemat: Jacke die während der Trauerzeit getragen wird
Kittel: Rock
Knoedelhut: knödelförmiger Hut
Knospen: Holzschuhe
Kraxn: Hosenträger
Latz: Hosenschlitz
Lederhosen: gibt es in verschiedenen Längen und Ausführungen
Leibchen: zweifarbige Lodenweste
Leibfatschen (o Bauchriemen): Gürtel
Leinwand: Leinenstoff
Lidaermel (Tux): Arbeitshemd für Männer, die Ärmel sind auf der Seite offen
Loden: dieser Stoff wird aus gekochter Wolle gewonnen
Moireseide: eine besondere Seidenqualität die bei der Herstellung von Schürzen verwendet wird
Mondtuch: schwarzes Wolltuch mit Fransen, welches zur Sonntagstracht getragen wird
Nestlschnur: damit schnürt man das Mieder
Niedrige Feiertagstracht: lokale Feiertagstracht
Omerellenmieder: besonders Miedermodell
Pfoat: Hemd
Potschn: Pantoffeln
Reggls: Pfeife
Riedelstiefel: hohe Stulpenstiefel
Rupf: Schmuck des Männerhutes, aus Auerhahnfedern gemacht
Sarner: Wolljacke die ursprünglich im Sarntal hergestellt wurde
Schalk: Frauenjacke die an Sonn- und Festtagen anstelle des Unterärmels getragen wird
Schangger: gestrickte Männerjacke
Schesselscholder: langer Mantel mit einer doppelten Knopfleiste
Schmalzl: eine besonders kunstvolle Schnürtechnik um die Schürze am Rücken zu binden wenn die Frau keinen Schal trägt
Schlotterbaender: violette Stoffstreifen mit der man die Stuzen an die Hosen befästigt
Scholder: dunkle Lodenjacke die mit samtenen Bordüren geschmückt ist
Schwetter: kurze Wolljacke für Frauen
Seidene: damit wird im Sarntal die traditionelle Frauentracht bezeichnet
Spenzer: kurze, ausgestellte Frauenjacke
Spitzenpfoat: Spitzenbluse
Stiefelstruempfe: Socken ohne Fußteil, die unter die Stiefel getragen werden
Stotzhut: eine Art Zylinder
Stumpen: Filz der bei der Herstellung von Hüten verwendet wird
Tatzeln: Baumwollhandschuhe bei denen die Finger frei gelassen werden und die typisch für die Kastelruther Tracht sind
Tschoapen: Frauenjacke, Weiterentwicklung der Unterärmel
Tibettuechl: Schal mit Fransen und Blumenmustern der sonntags getragen wird
Tschoggelhut: mit Bäuschen geschmückter Hut
Tuechltracht: Trachten zu denen Tücher getragen werden
Turmhaube: wollene Kopfbedeckung für Frauen
Unbeflecktentracht: wird in Kastelruth zur Feier der Unbefleckten Empfängnis getragen
Unteraermel: lange Armel die als Schutz gegen die Kälte getragen werden
Wadenstruempfe: Strümpfe ohne Fußteil
Wifling: leichter Lodenstoff
Volleschlage: Werkzeug, welches bei der Verarbeitung der Wolle für die Herstellung eines Hutes eingesetzt wird
Würger o Halsbinde: Kropfband
Wulst: heraus ragender Teil am Hinterteil des Rocks
Wurst Oparkittel: Rock der auf Tallienhöhe gerafft wird
Zirm: gefütterter Gürtel mit Verzierungen aus Lederstreifen

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