Die
Rottanne

Charakteristisch für die Rottanne ist ihr helles und süßes
Holz, das Harz, Terpentin, Pinienkerne und Vitamin C enthält.
Diese Inhaltsstoffe eignen sich bestens für die Zubereitung
von Salben gegen Husten, Katarrh, Grippe und Kreislaufstörungen.
Die Rottanne vermittelt Harmonie, Kraft, Geist und Sicherheit.
Falls Sie Lust bekommen haben, durch einen Rottannenwald zu
wandern, schlagen wir Ihnen eine Panoramawanderung durch
den Wald im Latemargebiet vor.
Technische Informationen

Foto unter dem Mikroskop: radiale und transversale Querschnitte
Botanischer Namen: Pices abies Karst
Verbreitungsgebiet: In Italien wächst sie
im alpinen Raum, in Europa findet man sie im gesamten südnördlichen
Bereich und im Balkangebiet.
Baumcharakteristika: Die Rottanne kann bis zu
40 Meter hoch werden und einen Stammdurchmesser von 80 cm erreichen.
Der Stamm verläuft gerade und regulär.
Optischer Aspekt und Eigenschaften des Holzes: Es
gibt keinen Unterschied zwischen Splint- und Kernholz, da es
sich um weiß-gelbliches Holz handelt. Es enthält Harz
und weist sogenannte „Taschen“ davon im Gewebe auf.
Typisch ist auch Kompressionsholz.
Genaues Gewicht: Frisches Holz wiegt ca. 860 kg/m³, nach
normaler Ablagerungszeit hingegen 450 kg/m³.
Gewebestruktur: mittlere Struktur, geradlinig oder spiralförmig
gefasert
Mechanische Eigenschaften: Der Widerstand bei axialer Kompression
beträgt ca. 38 N/mm², bei Biegung 73 N/mm². Durchschnittliche
Härte, niedrige Stoßfestigkeit, Elastizitätswert
15.000 N/mm².
Haltbarkeit: schlecht
Volumenrückgang: niedrig bis mittel
Bearbeitung: Leichte mechanische Verarbeitung,
vorausgesetzt es sind keine Kompressionszonen vorhanden. Keine
sehr dünnen Blätter, Verbindungen aus Schrauben und
Nägeln halten bedingt. Sowohl die Trocknung als auch das
Leimen, Anstreichen und das Lackieren sind sehr einfach bei kleineren
Harztaschen.
Haupteinsatzbereiche: Konstruktionen verschiedenster
Art, Schiffsmasten, Pfahlbau, Verpackungen, Zerkleinerungsmaterial
für Stifte und Zellulosepapier. Für die Anwendung im
Freien müssen Schutzbehandlungen durchgeführt werden,
um das Durchdringen von Feuchtigkeit zu vermeiden. |