Die
Eiche

Die Eiche ist sehr hart und gehört neben der Lärche
zu den verwitterungsbeständigsten Hölzern unserer Wälder.
Sie ist selten im Bauwesen verwendet. Das Holz kann von hell
bis in die Farbe dunkelbraun reichen.
Der Eichentee wird als entzündungshemmend, blutstillend
und desinfizierend eingestuft.
Die Eiche ist nicht verwunderlich. Ihre Kraft ist direkt und
hilft uns im Leben den nötigen Halt zu finden.
Technische Informationen
Botanischer Name: Quercus petraea
Verbreitungsgebiet: ganz Italien, vorwiegend
in Mittel- und Süditalien
Baumcharakteristika: Sie erreicht auch eine
Höhe bis zu 40 m und einen Durchmesser von 1,50 m. Normalerweise
ist der Stamm gerade und regelmäßig.
Optischer Aspekt und Eigenschaften des Holzes: das
Splintholz ist gelblich, das Kernholz ist braun. Die Wachstumsringe
sind leicht zu bestimmen.
Gewicht: Im frischen Zustand 1080 kg/m³,
nach normaler Lagerung ca. 780 kg/m³
Gewebestruktur: grobes Gewebe, gerade aber unregelmäßige
Faserung
Mechanische Eigenschaften: Widerstand von ca. 60N/mm² bei
axialer Kompression, bei Biegung 110 N/mm², gute Stoßfestigkeit,
mittel bis hohe Härte, Elastizitätsmodul 12.500 N/mm².
Haltbarkeit: durchschnittlich beim Splintholz,
gut beim Kernholz
Volumenrückgang: hoch
Bearbeitung: sägen und hobeln ohne Probleme, langsame
Trocknung, leicht zu schneiden, normales Leimen, einfach anzustreichen
und zu lackieren, die Verbindung von Nägeln und Schrauben
erfordert präventiven Schutz der bestimmten Stellen.
Haupteinsatzbereiche: Schiffs-, Meeres-, hydraulische
und Straßenkonstruktionen |