| Die
Birke

Das Holz der Birke ist hellweiß bis weiß und eignet
sich gut für die Herstellung von Möbelstücken
und Fußböden. In der chinesischen Kultur hat dieser
Baum seit jeher große Bedeutung aufgrund ihrer Heilkräfte.
Die Germanen stellten daraus einen kräftigenden Saft her,
der aphrodisierende Wirkung gehabt haben soll. Die Druiden benutzten
dessen Heilkräfte, um Salben gegen den Haarausfall herzustellen.
Sie enthält Gerbsäure, Vitamin C, Calcium und Kalium.
Die natürlichen Heilmittel der Birke helfen gegen Nieren
und Leberbeschwerden, Diabetes, Wasserretention und Rheuma.
Aus der Birke lassen sich Tees und Säfte herstellen, die
zur Blutreinigung beitragen. Die Birke wirkt vor allem auf fröhliche
Menschen. Sie vermittelt Ruhe und Entspannung. Auf manche Personen
kann sie aber auch melancholisch wirken.
Technische Informationen

Foto unter dem Mikroskop: Radiale, transversale und
tangentiale Querschnitte
Botanischer Name: Betula alba L.
Verbreitungsgebiet: im alpinen Raum in reinen
Birkenformationen, zum Teil auch am Appenin
Baumcharakteristika: gerade und dünne Stämme,
die eine Höhe von 25 Metern und einen Durchmesser von 60
cm erreichen
Optischer Aspekt und Eigenschaften des Holzes: Das
Holz ist hell, weiß und weich
Volumenmasse: Im frischen Zustand von 0,82 bis
1,08 g/cm³, bei normaler Feuchtigkeit von 0,53 bis 0,78
g/cm³.
Gewebestruktur: sehr fein, gerade Faserung
Haltbarkeit: sehr kurz. Die Birke ist leicht
anfällig für Pilze und Parassiten
Volumenrückgang: mittel
Bearbeitung: Leicht zu sägen, muss mit
Sorgfalt getrocknet werden, leichte Entlaubung und Schnitt, die
aber von den kleinen Baumdimensionen behindert werden, Nägel
und Schrauben lassen sich leicht einfügen, halten aber nur
bedingt, leichtes Leimen, Anstreichen und Lackieren.
Haupteinsatzbereiche: Tischlerprodukte, Möbelstücke,
Handwerk, Zahnstocher, Nägel. |