Der Apfelbaum

Das Holz des Apfelbaumes ist erfrischend und kontrastreich. Seit immer ist der Apfelbaum
voller symbolischen Bedeutungen: in der Mythologie war für seine Früchten geloben, in
der katholischen Tradition ist der Apfel als Frucht des Sinnes
betrachtet, für Wilhelm Tell ist er das Wiedereroberungsmittel,
die Stiefmutter von Schneewittchen braucht ihn für ihre
Rache.
Der Apfelbaum hat antigifthaltige Wirkungen. Mit seinen Früchten
ist er der Baum der sinnlichen Lebenskraft und Freude und es
hilft gegen Depression.

Botanischer Name: Pyrus malus L.
Verbreitungsgebiet: kommt selten in Mischwäldern
vor, hauptsächlich am Appenin
Baumcharakteristika: unregelmäßiges
Geäst, vor allem wenn es sich um künstlich angelegte
Anlagen handelt und wo die Baumkrone dazu dient, möglichst
viele Früchte zu produzieren.
Optischer Aspekt und Eigenschaften des Holzes: helles
Holz, reich an Äderungen
Volumenmasse: Im frischen Zustand 880 kg/m³,
bei normaler Feuchtigkeit ca. 680 kg/m³
Gewebestruktur: feines Gewebe, variierende Faserung
Mechanische Eigenschaften: gute Resistenz bei
mechanischen Arbeitsvorgängen, schwache Spaltbarkeit, mittlere
bis hohe Härte
Haltbarkeit: schlecht
Volumenrückgang: hoch
Bearbeitung: durchschnittlich leicht zu sägen,
die Trocknung muss langsam erfolgen, die Verbindung von Nägeln
und Schrauben erfordert präventiven Schutz der bestimmten
Stellen, haben aber einen guten Halt, leicht zu kleben, hobeln
und lackieren.
Haupteinsatzbereiche: Verschiedene Utensilien,
Spielzeug, Handwerk, Holzschneidekunst. |