Testatina

Die Burgen und Schlösser Südtirols: Vinschgau

Churburg
Zählt zu den schönsten Schlössern Südtirols und wird schon seit fünf Jahrhunderten von derselben Familie, den Grafen von Trapp, bewohnt. Es wurde um 1255 von den Bischöfen von Chur in Folge einer Fehde mit den Vögten von Matsch zu Verteidigunszwecken erbaut. Mit dem Tod des letzten männlichen Nachfolgers der Familie von Matsch 1504 gelangen die Neffen des Verstorbenen, die Herren von Trapp, in den Besitz der Burg. Besonders sehenswert sind der reich verzierte Arkadengang aus der Renaissance an dem ein riesiges Fresko welches den Stammbaum der beiden Familien darstellt angebracht, außerdem die Burgkapelle und die Rüstkammer. Das eindrucksvollste Stück dieser weltweit größten Rüstkammer ist die 2.10 m und 45 kg schwere Rüstung die von einer Mailänder Plattnerwerkstatt für Ulrich des IX. von Matsch angefertigt wurde. Im reich geschmückten Jakobszimmer findet man neben Souvenirs die Jakob Trapp VII. von den Kreuzzügen mitgebracht hat auch eine intarsiengeschmückte Hausorgel von 1559, die zu den ältesten noch spielbaren Tasteninstrumenten gehört.

Tel. +39 0473 615241, Fax +39 0473 615113
Führungen: vom 20. März bis zum 31. Oktober
Öffnungszeiten: durchgehende Führungen von 10.00 - 12.00 Uhr (letzte um 12.00 Uhr) und von 14.00 - 16.30 Uhr (letzte um 16.30 Uhr)
Montags geschlossen - außer an Feiertagen

Schloss Goldrain
Erhebt sich über die Obstgärten Goldrains im Vinschgau. Goldrain ist eher ein eindrucksvoller Ansitz als eine Festung. Es wurde Ende des 16. Jhdt. von den Herren von Hendl, die aus dem Inntal stammen, errichtet. Das Ansehen dieser Familie wuchs im Laufe des darauf folgenden Jahrhunderts und sie erlangten 1615 die Adelswürde. Die Familie Hendl war auch im Besitz der Burgen Juval, Kastelbell und Maretsch. 1863 gab sie das Schloss an die Gemeinde Goldrain ab, die dort eine Schule. Es gilt als eines der wichtigsten Renaissance-Bauten in Südtirol. Nach einer vollständigen Renovierung wird es heute vor allem für kulturelle Zwecke genutzt.

Führungen: gegen Voranmeldung im Tourismusbüro Latsch: Tel. +39 0473 623109, Fax +39 0473 622042
Donnerstags, ab 06.03 bis 31.10
Treffpunkt: 16.00 Schlosshof

Schloss Juval
Schloss Juval liegt auf einer Höhe von 927 m auf einem dreiseitig steil abfallenden Felskopf am Eingang des Schnalstals. Es wurde um 1275 von Hugo von Montalban erbaut und ging später zu den Herren von Tirol über die es an Vasallen weitergaben.
Seit dem 14. Jhdt. als landesfürstliches Lehen oft verpfändet. 1422 dann machte sich Friedrich mit den Leeren Taschen die Burg zueigen. Um 1540 erwarb Hans Sinkmoser aus Hall in Tirol die Burg veranlasste umfassende Umbauarbeiten. Von 1581 bis 1813 war die Burg im Besitz der Grafen Hendl die es Bauern zu Lehen gaben. 1920, fast eine Ruine wurde sie von dem Holländer W. Rowland erworben der sie vor dem Verfall rettete. Als sich während des Zweiten Weltkriegs deutsche Besatzungstruppen dort einquartierten wurde die Burg aber stark in Mitleidenschaft gezogen. Seit 1984 ist sie im Besitz des Bergsteigers Reinhold Messner. Im Laufe der Burgführung wird auch dessen private Kunstsammlung, die von Reisen durch veschiedene Kulturen berichtet, wie die umfangreiche Tibetik-Sammlung oder die Maskensammlung aus vier Kontinenten gezeigt . Außerdem gibt es auf Juval auch einen Buschenschank der Südtiroler Kost aus schlosseigenem biologischem Anbau anbietet.

Tel. +39 348 4433871
Führungen: vom Palmsonntag bis zum 30. Juni und vom 1. September bis Anfang November
Öffnungszeiten: 10.00-16.00h Uhr
Ruhetag: Mittwoch

Öffnungszeiten Schlosswirt: April - Mitte November
(Juli geschlossen, 01.03. - 15.04 nur an den Wochenenden)
Tel. +39 0473 668238

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€ 265,00
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