Testatina

Die Burgen und Schlösser Südtirols: Südtirols Süden

Schloss Karneid
3 km östlich von Bozen an der östlichen Eingangsseite ins Eggental. Die im späten 13. Jahrhundert erbaute Burg besteht aus Bergfried, Palas, Burgkapelle und Ringmauer. Sie war im Besitz mehrerer Familien, unter anderem der Herren von Lichtenstein, die Karneid im 16. Jahrhundert großzügig ausbauten.
Schloss Maretsch
Quadratische Anlage inmitten von Weingärten bei der Bozner Talferpromenade. Es ist eines der wenigen Südtiroler Schlösser das nicht auf einer Anhöhe sondern in freier Lage im Talbett liegt. Im 12. Jahrhundert von Berthold von Bozen erbaut der sich darauf "von Maretsch" nennt. Die gegenwärtige Gestalt erhielt die Burg im 16. Jahrhundert unter den Herren von Römer. Im 17. bis 19. Jahrhundert im Besitz der Grafen Thun. Die Brüder Römer erstellten in Maretsch ein umfangreiches Bilderprogramm mit Zitaten aus der antiken und biblischen Tradition und einer Fülle heraldischer Beigaben. Diese reiche Freskenbemalung stellt ein Hauptwerk der profaner Wandmalerei der Spätrenaissance in Tirol dar. Seit 1977 Kongresszentrum der Stadt Bozen.

Tel. +39 0471 976615, Fax +39 0471 300746
Öffnungszeiten: 10.00 - 12.30 Uhr und 15.00 - 17.30 Uhr
Führungen jeden Dienstag um 11.00 und 16.00 Uhr
Gruppenführungen (für mind. 15 Personen) nach Vormerkung

Schloss Runkelstein
1237 erhielten Friedrich und Beral von Wanga vom Bischof von Trient die Erlaubnis auf dem steil aufragenden Porphyrfelsen am Eingang des Sarntals, "runchenstayn" genannt, eine Wehranlage zu errichten. 1277 in der Fehde zwischen Meinhard II. von Görz-Tirol und dem Bischof Heinrich von Trient belagert. Nach mehrfachem Besitzwechsel wurde es 1385 von einem einflussreichen und wohlhabenden Bürgergeschlecht, den Vintlern erworben, welche die mittlerweile verfallene Burg wieder aufbauten. Sie ließen auch eine Zisterne errichten, richteten Abortanlagen ein und ließen wunderbare Stuben errichten. Das Sommerhaus und der Palas in dem sich der umfassendste profane mittelalterliche Freskenzyklus Europas, der Alltagszenen aus dem höfischen Leben darstellt und der Runkelstein den treffenden Beinamen "Bilderburg" gibt, stammt aus dieser Zeit. Im 15. Jahrhundert wurde das Schloss von Herzog Sigmund neu befestigt. 1520 von einer Pulverexplosion stark beschädigt. Von 1538 bis 1754 als bischöflichliches Lehen im Besitz der Grafen Lichtenstein. 1884-1888 auf Veranlassung von Kaiser Franz Joseph restauriert und 1893 der Stadt Bozen geschenkt. Besichtigung mit und ohne Führung.

Tel. 800210003 (kostenlos, nur Italien), +39 0471 329808
Öffnungszeiten: Di - So 10.00 - 18.00 Uhr

Burgschenke - Tel. +39 0471 324073
Öffnungszeiten 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr (Montags Ruhetag)
Mitte Januar und Februar geschlossen

Sigmundskron
Ausgedehnte Burgruine auf einem Porphyrfelsen fünf Kilometer von Bozen. Eine ältere Befestigungsanlage wird um 945 mit dem Namen "formincaria" erwähnt und war wichtigster Stützpunkt der Herrschaft der Bischöfe von Trient und Etschtal, die sie über Kastellane verwalten ließen; aus ihnen gingen die Herren von Firmian hervor. 1473 kaufte Sigismund der Münzreiche die Burg von den Firmian (Wappenstein am Torturm) und baute sie zur damals modernsten, Pulverwaffen angepassten Festung (bis zu 5 m dicke Ringmauer) und nannte sie Sigmundskron, die Krone seiner vielen Schlösser. 1639-1805 im Besitz der Grafen von Wolkenstein-Trostburg. Der Bergsteiger Reinhold Messner hat hier sein neues Bergmuseum eingerichtet.

Tel. +39 0471 633145

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