Testatina

DIE KAROLINGISCHE EPOCHE - DIE KÜNSTE


Am Weihnachtstag des Jahres 800 wollte Karl der Große vom Kaiser Leo III. Zum Kaiser gekrönt werden. Sein Ziel war es dem alten Römischen Reich zu neuer Größe zu verhelfen. Die Territorien die er von seinen Vater Pippin dem Kurzen geerbt hatte erstreckten sich von der Spanischen Mark zur Donau und bis zur Insel Elba und von Italien nach Dänemark. Obwohl er ein ungebildeter Mann war, war es aufgeklärt genug um das Wiederaufleben der Künste und der Wissenschaften zu fördern und den Bau von zahlreichen religiösen Gebäuden, Schlössern und sogar ganzen Siedlungen zu veranlassen. Zentren wie Aachen und St. Gallen, das heute die wichtigste Stadt in der Ostschweiz ist, avancierten zu den wichtigsten Schmelztiegeln der germanischen und europäischen Kultur der Zeit.

Aus dieser Zeit gibt es in Südtirol nur wenig Zeugnisse. Im Kloster von Taufers im Münstertal (liegt heute in der Schweiz) wurde eine große einschiffige Kirche mit drei Apsiden errichtet. Auf das Jahr 820 gehen die Fresken in der Margaretskirche in Lana zurück, die von ähnlicher Anfertigung wie jene in Mals sind, wenn auch von niedrigerer Qualität. Besonders interessant ist die Bendiktskirche in Mals im Vinschgau, die zu jener Zeit von Schweitzer Abtei abhängig war. In dieser Kirche befinden sich interessante Fresken von kraftvoller Plastizität. Weitere religiöse Gebäude aus der karolingischen Epoche sind die Prokuluskirche in Naturns und St. Johann im Dorf in Bozen.

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