Testatina

KIRCHE UND KOMMENDE DES DEUTSCHEN ORDENS IN BOZEN


Der ritterlich-klösterliche „Orden der Brüder vom Deutschen Hause St. Marien zu Jerusalem“ entstand aus einem Feldhospital bei der Belagerung der Stadt Akkon im Hl. Land auf dem 3. Kreuzzug. Mit der Zeit avancierte die Kommende in Bozen zu einer der wichtigsten Einrichtungen des Ordens, sei es wegen des Erwerbs von Hinterlassenschaften und Schenkungen als auch, weil er sich auf einer wichtigen Route die ins Hl. Land führte befand. Latifundien die den Rittern des Deutschen Orden überlassen wurden gab und gibt es immer noch überall in Südtirol, z. B. in Sterzing und in Siebeneich. Die Bergwerke von Terlan lieferten beträchtliche Erträge. Die Bozner Kirche geht auf das Jahr 1392 zurück. Sie ist dem Hl. Georg, dem Schutzpatron des Ordens, geweiht. Sie besteht aus einem einzigen Schiff und weist die Merkmale der strengen deutschen Gotik auf.
Im Inneren finden sich verschiedene Grabsteine und Banner von Edelmännern die dem Orden angehörten.
Die Kommende, neben der Kirche, gehörte ursprünglich den Grafen von Weggenstein deren Burg der Orden 1400 erworben hatte. Der Bozner Orden beherbergte die Ritter nicht nur, sondern kümmerte sich auch um deren Ausbildung und war gleichzeitig der Sitz des Gerichtes. Während des Bauernaufstandes 1525 wurde er geplündert und schwer beschädigt.

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