Testatina

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OSCAR WIEDENHOFER – 1889 in Bozen geboren, studiert er an der Bildenden Künste in München. Nachdem er zahlreiche Bildungsreisen nach London, Wien und in Deutschland unternommen hat wird er in München sesshaft, wo er ein eigenes Atelier eröffnet. Er nimmt an zahlreichen Ausstellungen in Bozen, München, Dresden, Leipzig, Berlin, Köln und London teil. Er gilt als hervorragender Porträtmaler. Auch wenn seine Kunst vielleicht etwas zu „akademisch“ ist, verliert sie an Lebendigkeit als der Maler den Versuch unternimmt seinen Stil zu ändern. Wir bevorzugten seine impressionistisch angehauchten „Performances“ deren Figuren sich uns wegen ihrer liebevollen Nachdenklichkeit eigeprägt haben. In den späteren Werken, oft mit Pastellfarben, widmete sich der Künstler der Beschreibung der bäuerlichen Welt. Zahlreiche Werke stellen festliche Momente in der bäuerlichen Kultur dar.

ULDERICHO GIOVACCHINI – wurde am 1. Jänner 1890 in Florenz geboren. 1908 schreibt er sich hier in die Akademie der Schönen Künste ein. Einer seiner Lehrer ist Pompeo Massani (Florenz 1850 – 1920) der ein hervorragender Landschafts- und Porträtmaler war. Danach besucht Giovacchini Kurse an der Scuola Libera di Nudo (der Freien Aktschule). Seine ersten Arbeiten sind von den toskanischen Macchiaioli inspiriert. Giovanni Fattori, Telemaco Signorini, Silvestro Lega, Raffaello Sernesi, Vito d’Ancona und Adriano Cecioni waren Künstler die mit ihren „Recherchen der Form der Farbe“ etwas zu sehr in der toskanischen Traditionen verankert waren.
Giovannini wird versuchen sich davon loszulösen und einen eigenen Weg einzuschlagen indem er sich für modernere künstlerische Bewegungen interessiert. Von 1920 an nimmt er an zahlreichen Ausstellungen in München, Padova, Torino, Firenze, Genua und Leipzig teil.

Im gleichen Jahr zieht er nach Bozen. Er verliebt sich prompt in die dolomitische Landschaft die ihn langsam von den kräftigen mediterranen Farben abbringt und ihn gedämpftere Töne verwenden lässt. Seine neuen Lieblingsmotive sind der Rosengarten, den er unter den verschiedensten Lichteinflüssen festhält, die zeitlosen Tälern und die kräftigen Bauern bei der Arbeit. Seine Palette nimmt einen zelebrativen Charakter an, mit stärkeren Farbkontrasten, abgestimmten Helldunkelmalereien und. In eineigen seiner Kompositionen, wie „Nuovi soci“ („Neue Mitglieder“, Regierungspalast in Bozen) zeichnen sich die Figuren wie vom Licht gestaltet vom Hintergrund ab.

Neben den feierlichen Landschaften, den verlockenden Stillleben in kraftvollen Farben, hat sich der Künstler auch der Akt- und Porträtmalerei gewidmet. Besonders schön sind die Porträts der Kinder seines Künstlerfreundes Giorgio Grai die in offenbar aus dem Stegreif entstanden sind oder das Bildnis der Mutter des Künstlers (1936, Öl auf Leinwand), welches im Städtischen Museum in Bozen ausgestellt ist. Andere Werke Giovacchinis sind Teil von privaten und öffentlichen Sammlungen. Das wunderschöne Gemälde „Rocce e mare a Capri“ („Felsen und Meer bei Capri“) ist in der Galerie der Zeitgenössischen Kunst in Palermo ausgestellt. Diese Bild erinnert mich an meine erste Begegnung mit der Modernen Kunst Giovacchinis. Das war im Jahr 1960. Ich sollte einen Artikeln für die Zeitung "Giornale di Sicilia" in Palermo zum Anlass des 50jährig Bestehen der Galerie. Unter den vielen ausgestellte Bildern wurde ich vor allem von der Arbeit Giovacchinis gefesselt. Mich beruhrte sein Sinn für die Farben die ich als luftig und leuchtend empfand.

Uldericho Giovacchini hat Einzelausstellungen in Bozen, in der Mailänder Galerie Micheli, in München und in Leipzig gemacht. Posthum wird er auch in der Ausstellung „Itinera“ (1995) auf Schloss Maretsch in Bozen mit acht Ölbildern vertreten sein: „Kallas“ (1936); „Dahlien“ (1940); „Winterlandschaft“ (1945); „Seestück Klippen“ (1960); „Selbstporträt“ (1960); „Rosengarten“ (1963); „Schlern“ (1965); „Seestück bei Sonnenuntergang“ (1965).
Giovacchini stirbt 1965 in Florenz.

ALOIS KUPERION – der 1891 in Tartsch im Vinschgau geborene Künstler wurde als „Bettelmaler“ bekannt, da er 1966 in vollkommener Armut starb. Er war ein instinktiver Maler, der gelernt hatte die Natur mit ihren Bergen, Tälern und Bächen mit der er aufgrund seiner Arbeit als Knecht in Kontakt war. Er hat die Moderne Kunst erst nach dem Krieg um 1945 bei einer Ausstellung in Innsbruck in der Gemälde von Manet, Matisse und Picasso vertreten waren. Dies war vielleicht sein persönlicher „Weg nach Damaskus“ der sein Leben verändert hat. Er fängt an, mit reinen Augen, das zu malen was er sieht. Seine erste Ausstellung findet 1961 in Meran statt, von da an wird er als „Bettelmaler“ bekannt.

IAnlässlich seines 25. Todestages wurde ihm von der Tageszeitung „Alto Adige“ gedacht. „Gestern Morgen wurde an der Außenmauer der Friedhofskapelle von Tschars eine Gedenktafel an den Vintschger Künstler wiederentdeckt. Es ist eine kleine aber bedeutendes Eck an dem die Erinnerung an einen komischen hinter kuriosen Augengläser versteckten Männleins; eines rätselhaften und unvorhersehbaren Kunstmalers, der seine Existenz in der Einsamkeit seines kalten Kammerleins, das er euphemistisch „Atelier“ nannte, verbrauchte und sonst in den lauten Wirtshäusern des Ortes anzutreffen war, wo er immer wieder versuchte eines seiner Aquarelle gegen einen Teller Suppe und ein Glas Wein einzutauschen.

CHRISTIAN HESS – Der gebürtige Bozner (1895), studierte von 1919 bis 1924 in München. Später unternahm er zahlreiche Reisen nach Sizilien, wo seine Palette durch die Magie des mediterranen Lichtes bereichert wurde. Er stirbt 1944 bei einem Luftangriff in Schwaz.

Hess wurden zwei wichtige Retrospektiven gewidmet: eine 1974 in Palermo, und eine andere 1976 in Innsbruck. Die Stadt Bozen hat ihm zu Ehren eine Gedenktafel unter den Lauben anbringen lassen.

HUBERT MUMELTER – Der Bozner (1896-1981) war ein hervorragender Aquarellist und ein geachteter Dichter. Seine Kunst findet vor allem in den impressionistisch anmutenden Landschaftsmalereien Ausdruck. Die bevorzugten Motive Kleinformate waren der Gardasee, die Ligurische Riviera, Corvara und Bozen und seine Umgebung.

GIORGIO GRAI (KRAINZ) – Gutaussehend, elegant und selbstsicher so wurde dieses Mitglied der Besseren Bozner Gesellschaft beschrieben. Der gebürtige Triestiner (25 Dez. 1896) hatte einen ruhelosen und abenteuerlustigen Charakter der ihn davon abhielt sesshaft zu werden. Seine Biographie zeugt von diesem umherschweifenden Lebenswandel: Studium an den Kunstakademien von München, Athen, Venedig, Bologna und Florenz. Er ist Maler, Bildhauer, Seemann und zuletzt Hotelier.

Seine erste Ausstellung findet 1919 in Athen statt. Auf diese folgen etwa fünfzig Ausstellungen in Verona, Venedig, Rom, Bologna, Florenz, Turin und Brüssel. 1926 zieht er nach Bozen, das er erst 1949 wieder verlässt, um in Florenz eine Galerie zu eröffnen. Seine Aktmalereien erinnern an die Ölbilder Otto Müllers, mit den üppigen Frauen die von einer verzehrenden Melancholie versunken sind, die nur hie und da von leuchtenden Farben durchbrochen wird. Sehr gefällig sind auch seine Landschaftsbilder, vor allem die „Seestücke“. Ich möchte auf jene Marinen aufmerksam machen die windige Strände darstellen über die ein beißender Salzgeruch zu schweben scheint und die das Gefühl des Wartens (auf ein weißes Segel vielleicht) vermitteln. Die chromatische Vielfalt der Realität ist für Grai ein Ansporn um sich dem „Deutschen Expressionismus“ zu nähern den er mit surrealistischen Elementen anreichert. Die Ausführung der Bilder des ehemaligen Seefahrers ist immer sehr sorgfältig, von satten Pinselstrichen gekennzeichnet. Der Kunstkritiker Mario de Micheli hat die Malerei Grais treffenderweise als Empfindungskunst, die obwohl sie in einer naturalistischen Matrix verankert ist gekonnt die Regungslosigkeit mit lebhaften Farben durchbricht beschrieben.

Fast achtzigjährig kehrt Giorgio Grai nach Bozen zurück, wo er kurz darauf, im Dezember 1975 stirbt.

LEO SEBASTIAN HUMER – der gebürtige Brixner studierte an der Münchner Akademie der Schönen Künste, dort war er Schüler von Hobermann und Gröber. 1932 bekommt er den Auftrag in Bregenz-Vorkloster ein Wandbild anzufertigen, dieses zeugt von seinem Sinn für Realismus. Das darauf folgende Jahr bekommt er einen Lehrstuhl an der Kunstakademie von Düsseldorf. Seine Porträts zeichnen sich durch die essentielle Linienführung. Auch seine Graphikarbeiten verdienen Wertschätzung. Er stirbt 1965 in Bregenz.

FRANZ LEHNHART – wird am 7. Jänner 1898 in Bad Haringg in Nordtirol geboren. Auf ihn werden wir im Abschnitt über die Plakatisten näher eingehen.

UGO CLAUS – wurde am 1. November 1899 in Trient geboren. Nachdem er die Akademie der Schönen Künste in Venedig besucht hat zieht er nach Meran, wo er an der Mittelschule Zeichnen unterrichtet. Er bringt sich selbst die Technik der Xylographie bei die er bald mit Bravur beherrscht. Er arbeitet mit verschiedenen Verlegern zusammen. Ab 1930 nahm er an vielen nationalen und internationalen Ausstellungen teil, im Rahmen derer er auch ausgezeichnet wurde. (Nancy, Internationale Graphikausstellung, 1947; Wien, Ausstellung der Trientner Graphiker, 1954; Paris, Ausstellung im „Salon d’Hiver“, 1954). Seine Werke sind im Museum der Schönen Künste in Trient, in der Druckesammlung des Bildungsministeriums, im Buchmuseum in Brüssel und Italienischen Xylographiemuseum in Capri ausgestellt.

JOHANNES TROYER – der 1902 in Sarenthein geborene Künstler studierte in München und Wien. Dann begiebt er sich nach Innsbruck und später nach Liechtenstein. Hier bekommt er den Auftrag einige Skizzen für Briefmarken zu entwerfen. Seine Tätigkeit als Plakatist beginnt er um 1947. Im selben Jahr gewinnt er in der Schweiz den Ersten Preis für eines seiner Manifeste. Zwei Jahre später zieht er ihn nach Amerika, wo er bis 1962 als Designer tätig ist. Nach Innsbruck zurückgekehrt arbeitet er weiterhin an Entwürfen für Briefmarken, Glasmalerei, Lithographien. Er illustriert zahlreiche Märchenbücher, interessiert sich aber gleichzeitig für die Entwicklungen in der Werbegraphik. Er stirbt 1969 in Innsbruck.

HANS PRÜNSTER – der gebürtige Meraner (1907) schreibt sich nach dem er die Kunstgewerbeschule in München absolviert hat an die Münchner Akademie der Schönen Künste ein, wo ihn Professor Klemmer unterrichten wird. In den Dreißiger Jahren ist in München sind die Erinnerungen an die künstlerischen Avantgardes des fin de siècle und derer wichtigsten Exponenten wie Kandinsky und Franz Marc schon fast verblasst. Jetzt herrscht ein Wirrwarr von Strömungen und Tendenzen verschiedenster Schulen.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges unternimmt Prünster, auf der Suche nach Inspiration, zahlreiche Reisen nach Italien, Griechenland und Frankreich. Wieder in Südtirol schafft er zahlreiche Werke in den unterschiedlichsten Techniken: von graffitiähnlichen Fresken über Mosaike und Glasmalereien. Seine Lieblingsmotive sind die Berglandschaften, die mit großzügigen Pinselstrichen festgehalten werden.

Er wird zum Präsidenten der Südtiroler Künstlervereinigung und zum Direktor der Südtiroler Kunstschule ernannt, und ist von 1954 bis 1962 freier Mitarbeiter der Kulturzeitschrift „Prisma“. Er nimmt an zahlreichen Ausstellungen teil: 1967 an der Ausstellung Südtiroler Künstler im Tiroler Kunstpavillon in Innsbruck,; 1974 im Bozner „Haus der Kultur“ (Handzeichnungen); 1980 in der Galerie Kunstladen in Brixen und im Oktober 1989 in der Volksbank von Meran.

OLGA BISANI FEDELI – die Schülerin Gino Poris (Akademie der Schönen Künste in Venedig) wurde am 5. Juni 1911 in Pola geboren. 1950 zieht sie mit ihrer Familie nach Bozen, wo sie mit ihren Ölbildern und Porträts an zahlreichen Ausstellungen Teil nimmt. Die 3 x 4m große Wandmalerei im Bozner Amtsgericht, welche den Kaiser Justinian bei der Befreiung eines Sklaven darstellt, ist ebenfalls ihr Werk. Die Malerin stirbt vorzeitig im Juli 1967. Auch ihr wurde in der Retrospektive „Itinera“ auf Schloss Maretsch (1995) gedacht. Dort waren zwei Ölbilder Fedelis zu sehen: „Selbstporträt“ (1940) und „Porträt von Daniela“ (1960).

LISELOTTE PLANGGER-POPP – die Graphikkünstlerin wurde 1913 in Masure geboren. Von 1933-1936 besuchte sie die Königsberger Berufsschule für Graphik. Während des Krieges arbeitete sie in Innsbruck für eine Zeitung. Nach dem Krieg führt sie ihr Kunststudium an der wiedereröffneten Akademie mit Sitz in Neu-Dachau fort. In dieser Zeit macht sie vor allem Kupferstiche. 1954 heiratet sie den Südtiroler Bildhauer Hans Plangger mit dem sie nach Bozen zieht, wo sie sich vermehrt mit Graphiken, Xylographien und Radierungen beschäftigt.

SIEGFRIED PÖRNBACHER – 1914 in Olang geboren. Er erlernt die dekorative Malerei bei C. Valazza in Brixen. Er kämpfte zwischen 1940-1943 im Krieg, wo er schwer verletzt wurde. Während seiner langwierigen Konvaleszenz im Militärkrankenhaus in Wien besucht er das Institut der graphischen Kunst. Von 1947 - 1949 lebt er in Meran, wo er Schüler Peter Fellins wird. Dann kehrt er nach Wien zurück, um die Technik der Freskomalerei zu erlernen. Danach lässt er sich in Bruneck nieder und eröffnet ein Atelier. Er widmet sich vor allem dekorativen Arbeiten. Pörnbacher hat die Fresken in den Sälen des Provinzpalastes angefertigt (1953 – 1954).

ANTON FRÜHAUF – der Sohn eines Goldschmiedes wird 1914 in Meran geboren. Zwei Jahre lang studiert er an der Akademie der Angewandten Künste im München, danach geht er nach Rom und beginnt eine Lehre zum Goldschmied. 1946 eröffnet er ein Juweliergeschäft in Meran. Seine Schmuckkreationen werden in aller Welt begehrt, aber er wird auch als Zeichner um Karikaturist geschätzt. Er hat an zahlreichen Schauen teilgenommen, unter anderem an der Ausstellung Europäischen Schmuckes, 1959, 1970 und 1973 in Tokyo und in Bruneck in der Athesia-Galerie (1979).

HEINRICH GSCHWENDT – der gebürtige Bozner (1914) studiert im Biennium 1935-37 an der Akademie der Angewandten Künste in München. Bei Ende des Zweiten Weltkriegs, in dem er schwer verletzt wurde, nimmt er sein Studium wieder auf. Er widmet sich vor allem der Freskomalerei. Seine Wandmalereien kann man in der Friedhofskapelle von Bruneck, in der Spitalskapelle des Neuen Sterzinger Krankenhauses und an Hausfassaden in der Altstadt von Bruneck und Meran finden. Er hat außerdem zahlreiche Publikationen illustriert und mit seinen sehr eigenen Farbxyolgraphien Neuerungen in die Südtiroler Kunsttraditionen eingeführt.

STEFANO LATELA – wurde am 2. Jänner 1915 in Conversano (Bari) geboren. Während seiner Tätigkeit als Gymnasiallehrer hat er sich mit Leidenschaft der Kunst gewidmet. Er hat in zahlreichen Ausstellungen seine sehr persönlichen Landschaften von hauchdünner Konsistenz die in leichten, abgestuften Farben gehalten sind, vorgestellt. In der Ausstellung „Itinera“ waren fünf seiner Werke vertreten. „I rifugi del silenzio“ („Die Zuflucht der Stille“, 1991); „I casoni della Laguna“ („Die Häuser der Lagune“, 1991); „Case a Pie di Monte“ („Häuser am Bergfuß“, 1989); „Fiori n° 1“ („Blumen Nr. 1“, 1995)

Wir wollen außerdem erwähnen: den Naivekünstler HANS KOMPATSCHER (1906 – 1986) der uns ironische und entmythisierende Werke hinterlassen hat – TULLIA SOCIN (1907 – 1994), deren Figuren, wie „L’alunno“ („Der Schüler“, 1936), das Synonym einer zwar nicht innovativen, aber technisch vollkommenen Kunst sind – ELIO DE BIASI (1907 – 1994); EMILIO DALL’OGLIO (1915 – 1988), der sich essentiellen Subjekten gewidmet hat – HANS EBENSPERGER (1907 – 1965), der unter manchen Aspekten an die Luftigkeit des Böhmen Kupka erinnert.

Repräsentativ ist auch die Gruppe der Künstler die in den 20er Jahren geboren wurden und der Vertreter in vielen verschiedenen Sektoren von der Bildenden zur informellen Kunst tätig waren oder noch sind. Unter diesen sind auch wahrhaftige Meister und international anerkannte Meister vertreten.

PAOLA DE GRANDIS – 1929 in Bozen geboren, machte sie ihren Anfang mit sehr persönlichen und artikulierten Gestaltungen. Dann entwickelte sie aber eine auf den geometrischen Abstraktismus und den Symbolismus basierende, kraftvolle Werke die von De Grandis klassischer Bildung zeugen. Ich möchte auf ihre Akrylmalereien von 1975 mit den Titeln „Indien“, „Tupamaros“ die von einem gefälligem chromatischem Rhythmus gezeichnet sind und auf die Serie „Penelope“ aufmerksam machen.

De Grandis stellt erstmals 1968 (Bozen, Sommerpreis). Darauf folgten: 1973 Nationalausstellung, Triest; 1975 Galerie „La Firma“, Riva del Garda; 1979 „Giallo + BLU = Verde“ („Gelb + BLAU = Grün“), Verona, Bozen und Trient; 1981 „Il presente topico“ („Die topische Jetztzeit“), Bozner Stadtmuseum; 1982 Künstlersymposion der ARGE, Tenno; 1983 Spatiagalerie, Bozen. Und zuletzt, 1995 die Retrospektive „Itinera“ auf Schloss Maretsch wo die Serie „Penelope“ (1982) gezeigt wurde. Die Künstlerin stirbt am 29. Mai 1985 an den Folgen einer schweren Krankheit.

EDDY VON FERRARI – wird 1923 in Brixen geboren. Er hat die Akademie der Schönen Künste in Venedig besucht, er schließt das Studium mit einer Dissertation über den Künstler Paul Troger ab. Von Ferrari unternimmt zahlreiche Studienreisen die ihn nach Frankreich, Holland und Griechenland führen. Danach unterrichtet er an dem Wissenschaftlichen Lyzeum seiner Stadt Kunst und Geschichte. Er hat an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen.

AUGUSTO GARAU – 1923 in Bozen geboren, lebt er seit einiger Zeit in Mailand. Er schließt 1946 die Kunstakademie in Brera ab und schließt sich dem realistischen Manifest „Nach Guernica“ an. Später ist er Teil der Bewegung „Konkrete Kunst“. Ab 1946 stellt er in verschiedenen, vor allem Mailänder, Galerien aus.

OSWALD KOFLER – der Autodidakt wird ebenfalls im Jahre 1923 in Bozen geboren. Als Jugendlicher zieht er nach Meran, wo er seine Lehrbahn als Künstler beginnt. Er hat an Ausstellungen in Innsbruck, München und Wien teilgenommen.

OSKAR KASTOWSKY – 1910 in Natz-Schabs geboren. Von 1929 bis 1935 studiert er an der Akademie für Bildende Kunst in Stuttgart Malerei und Innenarchitektur. 1936 beginnt er in Bozen seine Künstlertätigkeit. Während des Zweiten Weltkrieges wird er in die Deutsche Armee einberufen. Er absolviert seinen Dienst in Italien. Viele Jahre lang unterrichtet er Projetivzeichnung an der Landesberufsschule für Bautechniker. Der raffinierte Aquarellist hat sich bis zu seinem Lebensende mit der Eigensinnigkeit eines Miniaturisten dem Malen von Naturbildern, insbesondere von Blumen, gewidmet. Er stirbt 1994 in Bozen.

LEOPOLD GANZER – wird 1929 in Innichen geboren. Als er drei Jahre alt ist zieht seine Familie nach Lienz. Hier besucht Ganzer die Berufsschule. Er vervollständigt seine Lehre in Wien, wo er zwischen 1952 und 1958 Schüler des Professors Andersen (an der Akademie für Bildende Künste) ist. Nach abgeschlossenem Studium nimmt er an verschieden Ausstellungen teil: 1959 in Paris (Galerie Jordan); 1962 in Wien (Galerie Synthese); 1965 in Bozen (Goethe-Galerie); 1971 in Innsbruck (Tiroler Kunstpavillon); 1975 wieder in Wien (Galerie Stubenbastei); 1978 in Salzburg (Ateliergalerie Nonntal).

Von den folgenden Künstlern, waren einige auch in der Zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts noch künstlerisch aktiv. Zwei von ihnen sind dem Bereich der Bildenden Kunst zuzuschreiben; die restlichen drei haben hingegen den informellen Weg eigeschlagen. Der älteste unter ihnen ist Karl Plattner (Jahrgang 1919); der jüngste ist Robert Scherer (1928 geboren). Obwohl sie einen Altersunterschied von 9 Jahren haben gehören sie beide zu jener Künstlergeneration mit deren Vorstellung wir unsere Arbeit abschließen möchten.

KARL PLATTNER – am 13. Februar 1919 in Mals im Vinschgau geboren. Er nimmt als Soldat der Deutschen Wehrmacht am Zweiten Weltkrieg teil. Zuerst wird er nach Norwegen und später nach Russland gesandt, wo er verletzt wird. Er wird nach Berlin gebracht, wo er während seiner Genesung an einem Zeichenkurs teilnimmt. Es ist dies sein erster Kontakt mit der Welt der Kunst und es erweckt in ihm die Leidenschaft für die Malerei.

Nach Italien zurückgekehrt, dient er in Finale Emilia und nach dem Ende des Krieges studiert er in Florenz Malerei und Zeichnung. Danach geht er nach Mailand und studiert an der Akademie von Brera. Im Juni 1948 kommt er nach Paris. Hier schreibt er sich in die Schule André Lothers ein der ihm den Akademischen Kubismus näher bringt. 1951 war ein wichtiges Jahr für Plattner: er bekommt in der Meraner Corso-Galerie seine erste Einzelausstellung; im Friedhof von Naturns soll er ein großes Fresko anfertigen, in die Tragödien des Krieges thematisiert werden. Im selben Jahr heiratet er Marie Jo die ihm nach Brasilien folgt, wo er im Büro der Air France ein Fresko anfertigt. Er ist von dem großen Südamerikanischen Land fasziniert und die Eindrücke die er hier sammelt werden sein Schaffen auf lange Zeit beeinflussen.
Nach seiner Rückkehr aus Brasilien führt er das große Fresko im Gebäude der Landesregierung aus. Ab 1956 reist er auf der Suche nach einem magischen Ort für seine Malerei: er kehrt zunächst nach Brasilien zurück, begibt sich dann auf die Liparische Insel Panarea (Sizilien) und daraufhin in die Provence. Zwischen 1965 und 1979 lebt er in Mailand, dies ist sicherlich seine wichtigste Schaffensperiode. Er ist jetzt ein Arrivierte. Durch die Fresken in Musikpalais in Salzburg und die Ausschmückung der Kapelle bei der Europabrücke hat er international Aufsehen erregt. In den Achtziger Jahren zieht es Plattner nach Frankreich zurück, für längere Zeit lebt und arbeitet er in der Provence Cézannes, wo er ein neues, großes Atelier eingerichtet hat. Aber ist hier nur scheinbar zur Ruhe gekommen. In den letzten Jahren kehrt er immer wieder nach Italien zurück, nur um bald darauf wieder nach Frankreich zu gehen. In dieser Ruhelosigkeit stellt die Kunst einen Ruhepol dar, sie gibt ihm die Sicherheit etwas jenseits der menschlichen Grenzen zu schaffen.

Unter den vielen Ausstellungen die er jährlich veranstaltete, fand eine der letzten 1985 in der Bozner Goethe-Galerie statt. Es war dies eine Retrospektive auf sein Lebenswerk.

Es sind dies die wichtigsten biographischen Daten dieses Künstler von außergewöhnlichem Talent, dessen Schaffen vor allem durch graphische Reproduktionen verbreitet wird. Die Graphik ist Plattners kongeniales Medium. Er verstrickt Einsamkeit, Sinnlichkeit und Ironie und führt zur Formulierung von ikonischen Entitäten, die auf dem Grat zwischen der sensiblen und der irrealen Welt, der Metapher und der Posse wandern. Seine Kunst ist schwierig einzuordnen, da sie keiner genauen Strömung zuzuordnen ist. Intrigant und gleichzeitig naiv, lehnt sie sich an der Linearität der gotischen Tradition die in vielen Südtiroler Kirchen zu finden ist an. In den Werken Plattners gibt es keine Schatten und die eindimensionalen Figuren auf einfarbigem Grund deren Augen in eine beunruhigende Realität zu blicken scheinen, den Betrachter vollkommen ignorieren.

Der subtil ironische Künstler, erschafft Gestalten voller Wehmut, die wie Masken einer antiken, unerreichbaren Welt anmuten; es sind Figuren die auf einen schmalen Grat von „Divertissement“ zu schweben scheinen, der vielleicht nicht für alle verständlich ist. Plattner scheint seine Figuren zu bespötteln, sie scheinen von einem lächerlichem Hochmut getrieben zu sein. Die tragen ihren Stolz, als ob es ihr bestes Kleid sei. Die Helden von Plattners Radierungen sind selbstgefällig, unfähig ihre eigene Unbedeutendheit zu erkennen. Die Masken des „Malser Faschings“ oder die Silhouette des Mädchens, das uns den Rücken zukehrt, während sie vom Geländer einer in der Luft erhobenen Terrasse auf das Meer hinaus schaut. Es war dies wahrscheinlich die Einzige Möglichkeit für Plattner seine tiefe inneren Traurigkeit zu bewältigen. Jene Traurigkeit die ihm am 8. Dezember 1886 dazu bringen wird seinem Leben ein Ende zu setzen.

WILLY VALIER – am 16. Dezember 1920 in Bozen geboren. Der Maler von kreativem Temperament versuchte schon in der Ersten Nachkriegszeit sich einen Namen zu machen.
Seine Kunst, die sich in der Zeitspanne von nur 15 Jahre entwickelt hat, kann in drei Schaffensphasen unterschieden werden. Die erste dauerte von 1953 als seine Wiener Ausstellung in der Galerie Würthle bis zur 6. Regionalen Kunstschau 1958 in Bozen. In dieser Zeitspanne behandelte Valier märchenhaft anmutende Themen einer biblischen Welt zwischen Realität und Phantasie, die aus bunten Vögeln, Meereskreaturen, Harlekins und mythologischen Tieren besteht. Es sind ikonische Wesen die sich oftmals hinter einer rauhen Schale verstecken, und die Vorboten eines abstrakten Expressionismus sind. Aber es sind die Farben, die von leuchtendem Gold- und Silberreflexen bereichert werden, die Erinnerungen an märchenhafte, orientalische Phantasien oder an die goldenen Hintergründe der Gotik wachrufen. Die Annäherung an die Handwerklichkeit von Künstlern wie Alberto Bruni ( der in seinen Werken ungewöhnliche Materialien, wie Lumpen, verbrannte Holzstücke oder altes Blech verwendet), eröffnet Valiers zweiten Kunstzyklus. Schon seit längerem hatte der Spanier Michel Taipé den Begriff „art autre“ geprägt, der den Geist der neuen künstlerischen Instanzen treffend beschreibt. Künstler wie Burri, Dubuffet, Fautrier haben sich von allem was noch in den 60er Jahren als Avantgarde galt abgewandt. Die Maler suchen neue Räume, die über allem stehen was den immer noch überall präsenten Impressionismus ausmacht und sie finden es im Kubismus mit seinem Versuch die 4. Dimension ausfindig zu machen.

Auch in Valier nimmt ein neues Bewusstsein Form an. Der Wind der Erneuerung der zu jener Zeit in ganz Europa wehte, führte zu einer Spaltung mit der „Art Beau“ und mit den Traditionen der Peripherie, die als fremd und fern angesehen wurden. „Die Materie“ wird zum exentiellen Element des Künstlers, der jetzt „den Fleck“ verwendet, um ihn in pastöse Formen festzuhalten. „Die Materie“ selbst bestimmt den Verlauf den die Formen annehmen. Die zahlreichen Gemälde mit dem Titel „Materisch“ zeugen davon. Jean Buffet schrieb: „es gibt keine Farbe… nur farbige Gegenstände“. In der letzten Schaffensperiode näherte sich Valier wieder an die darstellende Kunst, die sich zwischen der rauhen Dreidimensionalität seiner "Textures" Plotz schaffet. Die Rückkehr zur Darstellung (wenn auch unter bestimmten Bedingungen), manifestiert sich in raffinierten Aktzeichnungen, in denen der leidenschaftliche Eros eine existentielle Botschaft vermittelt. In diesem Kontext entstehen 1967 die Arbeiten "Akt" und "Kuss" (gemischte Technik) und die Temperamalerei "Liebespaar auf blauem Grund" (1968). Leider stirbt dieser noch ganzlich unerforschte Kunstler am 2. September 1968 in seinen besten Jahren.

Der "Verputz" mit dem viele von Valiers Werke entstanden sind, zerbröckelt mit der Zeit, ob er aus inkohärenten Materialien wie Vinavil und Sand besteht. Der fortschreitende Verfall seiner Werke konnte im Rahmen der Austellung konstatiert werden, die im Winter 1987 im Bozner Museum für Moderne Kunst statt fand und in der 193 Arbeiten des Künstlers vorgestellt wurden, die in den Jahren 1948-1968 entstanden sind. Drei Werke in gemischer Technik auf Leinwand, die Valier 1961 und 1963 aufgeführt hat, waren bei der Retrospektive "Itinera" (1995), auf Schloss Maretsch vertreten.

PAUL FLORA – der Artzsohn wurde am 29. Juni 1922 in Glurns geboren. Er erlangt 1942 sein Reifediplom und studiert dann ohne großen Erfolg an der Akademie der Angewandten Künste in München (1942-1944). 1944 wird er einberufen, und im Jahr darauf ist er für nur zehn Tage ein Kriegsgefangener der Amerikaner. Bei Kriegsende zieht er nach Innsbruck. Der unruhige und freiheitsliebende Künstler war von den Werken Alfred Kubins (Leitmeritz 1877 – Zwickledt 1959), einer der Mitbegründer des „Blauen Reiter“, fasziniert.

Der Zeichner von blühender Vorstellungskraft, schafft es Ereignisse des täglichen Lebens oder Szenen die seiner Phantasie entsprungen sind mit beißender Ironie auszulegen. Deshalb wird er auch als einer der wichtigsten Graphiker „black humor“ bezeichnet. Er war Karikaturist bei zahlreichen renommierten Zeitungen und Zeitschriften, wie „Die Zeit“, für die er in den 15 Jahren seiner Mitarbeit (1957 – 1971) über 3500 Karikaturen von politischen Figuren anfertigte.

In den letzen Jahren hat Paul Flora seinen Stil als Designer verfeinert und somit die internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sehr beliebt sind Floras Werke die er Venedig mit ihren barocken Masken und dem Karneval. Am 18. November 1989 ist im Kongresshaus von St. Ulrich eine große Ausstellung mit Zeichnungen und Stichen des Vinschger Künstlers eröffnet worden. Im Mai 1993 hat das Bozner „Museion“ Zeichnungen aus den Jahren 1939 – 1992 gezeigt. Es handelte sich hierbei um eine wichtige Anerkennung des Wertes dieses Künstlers, die Retrospektive wurde einträchtig von den Museen von Wien und Passau, dem Innsbrucker Ferdinandeum und dem Rupertineum in Salzburg gewollt.

ROBERT SCHERER – 1928 in Schlanders geboren. Er hatte eigentlich vor Bildhauer, hat dann aber als graphischer Künstler an der Akademie der Bildenden Künste in Wien absolviert. In Wien besuchte er auch die Abendschule für Aktmalerei des Prof. Boeckl besucht. Danach unternimmt er Bildungsreisen in Europa und Afrika. Er spezialisiert sich auf Wandmalerei und interessiert sich auch für Glasmalerei. Er hat an der berühmten „Engelsschmiede“ in Murano mitgearbeitet die auf Ideen von Künstlern wie Pablo Picasso und Max ernst beruhen. Robert Scherer ist die Errichtung einer internationalen Freskoschule in Salzburg und der „Freskoschule“ in Bozen, zu verdanken.

Scherer hat sich der unterschiedlichsten Techniken, von der Aquarell- über die Öl- und Freskomalerei und Mosaikarbeiten bedient hat. Seine Werke strotzen vor Farbe und vermitteln Lebhaftigkeit.

Er hat Stillleben, Landschaften, Ansichten von Venedig und religiöse Motive angefertigt in denen die kubistische Matrix der Zerstückelung der Realität ersichtlich ist. Während einer Reise, die ihn 1985 auf den Berg Athos gebracht hat, hat Robert Scherer, bezaubert von transzendentalen Natur der Landschaft, zahlreiche leidenschaftliche Zeichnungen angefertigt aus denen der ganze Zauber dieser zeitlosen Welt sichtbar wird. Wertvolle Werke des Künstlers sind in zahlreichen öffentlichen Gebäuden in Südtirol ausgestellt. Am Hauptsitz der Südtiroler Volksbank in Bozen sind hat er interessante Fresken, wie jenes der „Ratte Europas“ angebracht.

Im Juni 1988 hat die Gemeinde Eppan zum 60. Geburtstag des Künstlers in den Sälen von Schloss Gandegg eine Retrospektive mit dem Titel „Farbe und Form“ eingerichtet. Zu diesem Anlass wurden 150 Werke in verschiedensten Techniken ausgestellt.

RINA RIVA – die Wahlmeranerin wurde 1922 in Ala (Trentino) geboren. Ihre ersten Stiche gehen auf die 70er Jahre zurück. Ihre Lieblingsmotive haben einen zufälligen Charakter entspringen einer einfachen, unspektakulären Welt. In den reiferen Werken, die, um die Geziertheit der Kreationen zu unterstreichen, nicht selten in mehr als drei Exemplaren angefertigt wurden hat die materielle Entität Vorrang. Es reicht die gewollt anonym gehaltenen Titel ihrer Werke durchzugehen, um ihre Wahl von einer Freiheit ohne Zeit und Raum zu verstehen. So tendiert Riva ungewöhnliche Monotypen zu erschaffen, welche die Gepflogenheiten der Kunstgraphik über den Haufen werfen.

Ihre erste Ausstellung geht auf das Jahr 1969 zurück als sie an der 59. Kunstbiennale in Verona teilnimmt. Es folgen zahlreiche Ausstellungen in Meran, Padua, Triest, London, Rom, Verona, Rauris (Salzburg), Wien und Bozen. 1985 gewinnt sie in der zweiten Veranstaltung der nationalen Ausstellung „Renato Nandi“ in Venedig den Ersten Preis für die Graphik. In der Ausstellung die im Dezember 1989 in der Römer Galerie Club, schlägt die Künstlerin wieder ihr Lieblingsthema, jenes der „Mühlen“ vor. Riva ist von diesem Leitmotiv fasziniert, es steht für die Geschichte der Vergangenheit, die in jedem Moment präsent ist.

Sehr dem Bereich des Unterrichts verpflichtet, leitete Rina Riva ab 1980 das Meraner Institut für Kunstgraphik. Von 1983 hält sie von der Autonomen Provinz Bozen organisierte Graphikkurse für Jugendliche und Erwachsene. Ab 1984 hält sie Graphikkurse an der „Urania“. Sie hat an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen, die sie über die Grenzen Südtirols hinaus berühmt gemacht haben. Auch ihr Werk wurde im Rahmen der Ausstellung „Itinera“ auf Schloss Maretsch gezeigt.

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